Schwimmhallen : Bäderbetriebe drohen angeblich mit Schließungen

Die Berliner Bäderbetriebe drohen laut einem Medienbericht damit, 2007 mehrere Schwimmhallen zu schließen. Demnach sind die Hallen so marode, dass sie ohne Sanierung nicht mehr betrieben werden können.

Berlin - Der gesamte Sanierungsbedarf in allen Bädern liege derzeit bei 61 Millionen Euro, zitiert die "Berliner Zeitung" den Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäderbetriebe, Klaus Lipinsky.

Dringend saniert werden müssen dem Bericht zufolge auch die vier Kombibäder Spandau-Süd, Seestraße, Mariendorf und Neukölln. Laut Lipinsky sind sowohl Außenbecken als auch Gebäude marode. "Bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die großen Temperaturunterschiede haben Schwimmhallen nur eine Lebensdauer von etwa 25 Jahren", sagte Lipinsky. In diesem Jahr hat das Unternehmen der Zeitung zufolge 2,5 Millionen Euro für Reparaturen ausgegeben. (tso/ddp)

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