Berlin : Scientology muss draußen bleiben

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Die Vertragpartner des Riesenrad-Deals mussten unterschreiben, dass sie nicht den Lehren von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard anhängen. Die Klausel sei, so Clemens Teschendorf, Sprecher der Finanzverwaltung, „eine reine Absicherungsmaßnahme“. Das Land Berlin schreibe diesen Passus in nahezu alle Verträge dieser Größenordnung. Dahinter stehe die Bemühung, dass Anhänger der Organisation keine großen Grundstücksgeschäfte mit dem Land Berlin machen können. Die Anti-Scientology-Bedingung steht auch nicht im Zusammenhang mit der Eröffnung der Deutschland-Zentrale der Organisation in Charlottenburg in der vergangenen Woche. Der Liegenschaftsfonds habe die Klausel als Vorgabe für alle größeren Verträge von der Verwaltung erhalten, erklärte Geschäftsführer Holger Lippmann, „das machen wir seit 2001 so“. oew

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