Berlin : Sean Connery kommt

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Mit Mario Adorf feiern. Es ist ein Doppeljubiläum, das der Schauspieler heute mit seinem Berliner Publikum feiern will. Weil er neben seinem 75. Lebensjahr auch das 50jährige Bühnenjubiläum begeht, lädt Mario Adorf heute zu einem musikalischen Theaterabend. Die Regie führte Franz Wittenbrink. Los geht es um 20 Uhr in der Kantstraße 12, Karten gibt es noch an der Abendkasse zwischen 48,50 und 106 Euro.

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Rock hören. Die Variophones spielen heute um 21 Uhr in der Kreuzberger Junction-Bar (Gneisenaustraße). Eigentlich ist ihre Fachrichtung Rock, ihre Einflüsse kommen auch aus Blues, Country und ein bisschen Punk. Klingt nicht nur interessant, hört sich auch so an.

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Blaumachen im Tipi. Weil für die Kabarett- und Comedy-Truppe um Arnulf Rating im Tempodrom kein Platz mehr ist, fühlen sie sich jetzt im Tipi am Kanzleramt ganz wohl. Gast der heutigen Show, die um 20 Uhr 30 beginnt, ist Wiglaf Droste. oew

Der beste 007-Darsteller aller Zeiten? Da muss man nicht lange nachdenken: Sean Connery . Er selbst freilich wird dieser Identifikation nicht ohne weiteres zustimmen, auf sein Gesamtwerk verweisen und doch: Selbst die European Film Academy muss erst mal klarstellen, dass Sir Sean Connery nicht nur als Geheimagent im Auftrag Ihrer Majestät bekannt ist, sondern ebenso als Charakterdarsteller, der in über 70 Filmen zu sehen war. Also keine Ehrung nur für den berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte, sondern der European Film Academy Award für das Lebenswerk, den Connery am 3.Dezember bei der Filmpreis-Gala in Berlin entgegennimmt. Auch seine Frau, Lady Connery , wird zu den Ehrengästen gehören. Insgesamt werden 19 Preise vergeben. Für Connery ist es bereits der dritte Berlin-Besuch innerhalb weniger Jahre. 2001 stellte er auf der Berlinale den Film „Finding Forrester“ vor, der von der Freundschaft eines kauzigen Schriftstellers – Vorbild war offenbar der „Fänger- im-Roggen“-Autor Salinger – und eines jungen Schwarzen handelte. Dazu gab es einen Empfang im Ritz-Carlton in Grunewald, eine schon deswegen beeindruckende Veranstaltung, weil der Geräuschpegel plötzlich sank, als Connery, die Hauptperson, den Raum betrat. Wie oft hat man es doch anders erlebt. Zwei Jahre später war er dann noch einmal hier, stellte im unlängst geschlossenen Kosmos „Die Liga der ehrenwerten Gentlemen“ vor. Ein Film, an den man sich nicht unbedingt erinnern muss. ac

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