Berlin : Semesterticket: Sozialfonds soll Ticket retten

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Ein neues Angebot soll den Studenten das Semesterticket schmackhaft machen, das Fahrten mit Bahnen und Bussen zu sehr günstigen Preisen ermöglicht. Durch eine Änderung im Hochschulgesetz will der rot-grüne Senat einen Sozialfonds einführen, aus dem besonders bedürftige Studenten unterstützt werden, so dass sich für sie der Ticketpreis weiter ermäßigt. Finanziert werden soll der Fonds durch eine Umlage unter allen Studenten. Der Preis für das Semesterticket würde sich dadurch nach Angaben des wissenschaftspolitischen Sprechers der SPD, Peter Schuster, um drei bis vier Mark erhöhen. Das Ticket selbst, das sechs Monate gilt, soll 215 Mark kosten. Wer als sozialer Härtefall eingestuft werde, müssten die Studentenvertreter selbst entscheiden.

Zum Thema Newsticker: Aktuelle Meldungen aus Berlin und Brandenburg Die Verhandlungen um das Semesterticket ziehen sich schon seit Jahren hin - unter anderem, weil die Studentenvertreter Ausnahmen für bedürftige Studenten gefordert hatten. Die Verkehrsbetriebe lehnten eine pauschale Regelung bisher ab, weil ihnen dann eine verlässliche Kalkulationsgrundlage fehle. Mit dem Sozialfonds erhielten die Betriebe aber berechenbare Einnahmen. Das löse das Problem, meinen die Grünen.

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