Berlin : Senat leert Stellenpool bis Ende 2013 und beschließt Vorlage zur Auflösung

Der zentrale Stellenpool wird bis spätestens Ende 2013 aufgelöst. 2070 Mitarbeiter befinden sich noch im Stellenpool, in dem Landesbeschäftigte zusammengefasst wurden, deren Stellen in den Behörden wegfielen. 2004 war er als Patentlösung für sinnvoll organisierten Personalabbau eingerichtet worden, enttäuschte dann die Erwartungen aber immer wieder. Der Senat beschloss am Dienstag einen Gesetzentwurf, der vom Parlament verabschiedet werden muss.

Um den Stellenpool aufzulösen, wird eine Abwicklungsbehörde namens „ehemaliges zentrales Personalüberhangmanagement“ gegründet. Diese soll die Versetzungen der Betroffenen in jene Dienststellen organisieren, in denen sie am Stichtag 31. Dezember 2011 eingesetzt waren. Dauerkranke und Beschäftigte, die sich in der Freizeitphase der Altersteilzeit befinden, sollen in die Senatsfinanzverwaltung versetzt werden. Der Stellenpool wurde gegründet, um den Stellenabbau zu beschleunigen. Von den 9967 Dienstkräften, die dort unterkamen, haben 7750 den Stellenpool bis Ende 2011 wieder verlassen. Der Stellenpool verlor an Bedeutung, weil kaum noch neue Bedienstete dort landen: Denn es gehen so viele Mitarbeiter in den Ruhestand, dass sich der weitere Stellenabbau von selbst ergibt. sib

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