Berlin : Senatsvertreter reisen im September zu Beratungen nach Washington

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Für die langgeplante Reise von Senatsvertretern in die amerikanische Hauptstadt Washington gibt es einem Termin: Eine Delegation von verschiedenen Senatsverwaltungen und Sicherheitsbeamten wird vom 20. bis zum 23. September in die US-Hauptstadt fliegen, um die dortigen Sicherheitsvorkehrungen in Augenschein zu nehmen.

Hintergrund ist der Streit um den Bau der US-amerikanischen Botschaft am Pariser Platz. Nach Auffassung der Amerikaner ist eine 25 bis 30 Meter breiter Sicherheitszone um die Botschaft nötig, der für den Verkehr, insbesondere für LKWs gesperrt und mit Betonteilen gesichert ist, um Schutz vor Bombenanschlägen zu bieten. Denn seit dem Anschlag von Nairobi ist die Angst gestiegen. Dafür müssten aber die Ebertstraße und die Behrenstraße verlegt werden, in den Tiergarten beziehungsweise ein Stück in das Gelände für das geplante Holocaust-Mahnmal hinein. Die Berliner Vertreter wollen sich nun in Washington ansehen, wie dort Sicherheitsvorkehrungen gestaltet werden. Die Reise ist schon seit Februar geplant, war jedoch bisher noch nicht konkret terminiert. Eine Entscheidung über eine etwaige Straßenverschiebung um die Botschaft dürfte kaum noch vor den Wahlen fallen.

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