SERIE WENDEKalender : 17. Januar 1989

Rund 3500 Häuser in Ost-Berlin werden „vergoldet“

20 JAHRE MAUERFALL

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Die „Berliner Zeitung“ meldet, dass in Ost-Berlin inzwischen 3469 „Goldene Hausnummern“ verliehen wurden. Das sind Plaketten mit dem Berliner Bären für die „Verschönerung des Wohngebäudes und dessen Umwelt“. In einem Wettbewerb können sich Hausgemeinschaften um die Nummer bewerben. Von den 28 200 Hausgemeinschaften beteiligten sich bislang 11 723 „am Kampf um die Trophäe“. Das Plansoll für 1989 liegt bei weiteren 1500 Plaketten.

Überraschenderweise überlebte die Goldene Hausnummer die Wende und findet sich ähnlich wie der Grüne Pfeil vereinzelt auch im Westen. Im Landkreis Straubing-Bogen im tiefsten Bayern wurde zum ersten Mal 2003 die „Goldene Hausnummer“ verliehen, allerdings ging es dabei um „ganzheitliches Bauen“ nach ökologischen und sozialen Qualitätsstandards. Die brandenburgische Gemeinde Neutrebbin verleiht seit 1995 die Goldene Hausnummer an Eigenheimbesitzer, die ihr Grundstück besonders originell und geschmackvoll gestaltet haben. loy

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