SERIE WENDEKalender : 3. August 1989

DDR-Bürger flüchten in die Botschaften, der Spreepark expandiert

JAHRE MAUERFALL

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In der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin halten sich laut Tagesspiegel 80 DDR-Bürger auf, die ihre Ausreise erzwingen wollen. Die Bundesregierung macht dazu keine Angaben. Der Ost-Berliner Rechtsanwalt Vogel hat die Vertretung der Flüchtlinge übernommen. Auch in den deutschen Botschaften in Prag und Budapest halten sich DDR Bürger auf. Insgesamt sollen es mehr als 200 sein. Viele hatten versucht, über die offene Grenze zwischen Ungarn und Österreich zu fliehen. Sie wurden von Grenzpatrouillen aufgefordert, in die DDR zurückzukehren.

Im „Kulturpark“ an der Spree im Plänterwald wird der 25millionste Besucher seit Gründung im Jahr 1969 begrüßt. Im Vergnügungspark entsteht gerade ein 45 Meter hohes Riesenrad und eine „elektrische Pferdereitbahn“, schreibt die Berliner Zeitung. Nach der Wende übernimmt der skandalumwitterte Norbert Witte den Park, investiert Millionen, scheitert und flieht. Der „Spreepark“ ist pleite. Den Rest kann man gegenwärtig im Kinofilm „Achterbahn“ verfolgen.loy

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