Seuche : In Berlin wird kein Ebola-Patient erwartet

Anders als von verschiedenen Medien berichtet, kommt in den nächsten Tagen kein Ebola-Patient zur Behandlung in das Universitätskrankenhaus Charité.

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Ein Mitarbeiter der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Desease Control) experimentiert in einem Labor mit Viren.
Ein Mitarbeiter der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Desease Control) experimentiert in einem Labor mit Viren.Foto: dpa

In Berlin ist noch kein Ebola-Fall bekannt. Anders als am Montag gerüchteweise verbreitet worden ist, wird auch kein Ebola-Patient erwartet. Dies bestätigten sowohl die Leitung der Charité, auf deren Station ein etwaiger Ebola-Patient behandelt worden wäre, als auch die Senatsgesundheitsverwaltung.

Üblicherweise würden Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO die regionalen Zentren - in Berlin also die Charité - um Aufnahme solcher Patienten bitten. Die Universitätsklinik müsste dann den Senat informieren. Allerdings kann auch die Bundesregierung von Botschaften, NGOs oder anderen Staaten um Hilfe gebeten werden. Dann hätten sich die Bundesbehörden an den Senat und die Charité gewandt - auch das ist in diesen Tagen nicht geschehen, bestätigte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Montag. Derzeit wird in Leipzig und Frankfurt (Main) je ein Ebola-Patient behandelt.

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