Berlin : Seyfried packt

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Dass er weg will, war seit längerem klar. Jetzt macht SzeneZeichner und Romanautor Gerhard Seyfried Ernst und kehrt der Stadt den Rücken: Bis Ende Mai räumt er seine Wohnung in Kreuzberg, ab 1. Juni ist eine Wohnung im schweizerischen Solothurn sein neues Zuhause. Das sagte Seyfried dem Tagesspiegel. Als Grund hatte er immer wieder angegeben, dass „das alte Flair“ Berlins für ihn verschwunden sei. Der Verkehr, der Dreck, die zunehmend monokulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung Kreuzbergs – „ich fühle mich hier einfach nicht mehr heimisch“. In der Schweiz will er sich erholen, zeichnen – vor allem aber will er an einer Fortsetzung seines Romans „Herero“ arbeiten. Der ist so erfolgreich, dass bereits die dritte Auflage erschienen ist. lvt

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