• SEZ: Koalition will Leipziger Investor Sportpolitiker ziehen die Sanierung den Hamburger Neubauplänen vor

Berlin : SEZ: Koalition will Leipziger Investor Sportpolitiker ziehen die Sanierung den Hamburger Neubauplänen vor

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Im Gerangel um die Zukunft des SEZ in Friedrichshain hat sich jetzt offenbar zumindest eine Seite entschieden: Die Koalition aus SPD und PDS hat sich für den privaten Investor „Poseidon Sportstätten GmbH“ aus Sachsen als neuen Betreiber des Sport und Erholungszentrums an der Landsberger Allee ausgesprochen. Der sportpolitische Sprecher der PDS-Fraktion, Walter Kaczmarczyk, sagte dem Berliner „Kurier am Sonntag“, „der Leipziger Anbieter erfüllt die wichtigste Auflage der Ausschreibung – nämlich den Erhalt des Hauses.“ Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Karin Seidel-Kalmutzki, sagt: „Alles spricht für Poseidon.“

Unter anderem auch der Konflikt mit der Jewish Claims Conference, die als Vertreterin der Alteigentümeransprüche vorstellig geworden ist: Wird das SEZ erhalten, können die Alteigentümer des Grundstückskeine – wie berichtet – Rückübertragungsansprüche stellen. Wird das SEZ dagegen abgerissen, so wie es der Poseidon-Konkurrent aus Hamburger, die Meridian-Spa-Gruppe, vor hat, fallen die Ansprüche weg. Die Poseidon Sportstätten GmbH, die in Markkleeberg bei Leipzig ein Sportzentrum übernommen und saniert hat, will das SEZ so schnell wie möglich wieder eröffnen und schrittweise umbauen.

Das einstige Vorzeige-Erlebnisbad der DDR war zum Jahresende 2002 geschlossen worden, nachdem Verhandlungen mit Investoren gescheitert waren. Viele der 21 Jahre alten Anlagen gelten als marode. Die endgültige Entscheidung fällt das Parlament. dpa

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