• Sicherheitsgebühren steigen um drei Euro Beitragserhöhung in Schönefeld aber weniger drastisch als geplant

Berlin : Sicherheitsgebühren steigen um drei Euro Beitragserhöhung in Schönefeld aber weniger drastisch als geplant

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Die geplante Erhöhung der Sicherheitsgebühren für den Flughafen Schönefeld fällt womöglich weniger drastisch aus als zunächst geplant. Ursprünglich sollte die Gebühr vom 1. November an von derzeit 4, 74 Euro um fast 110 Prozent auf 9, 92 Euro steigen.

Die Sprecherin der Flughafen-Holding, Rosemarie Meichsner, bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel, dass die Erhöhung der Sicherheitsgebühr für Fluggäste nun um rund zwei Euro geringer ausfalle. Dies habe das Bundesinnenministerium der Flughafen-Holding vergangenen Donnerstag mündlich mitgeteilt. Eine schriftliche Bestätigung fehle derzeit aber noch. Sie werde aber für den Anfang kommender Woche erwartet, sagte Meichsner.

Mit dem Einlenken des Ministeriums habe der gemeinsame Appell der Flughafen-Holding und der betroffenen Fluggesellschaften Erfolg gehabt, sagte die Flughafensprecherin. Der Verband der Flughafen-Repräsentanten begrüßte das Einlenken des Ministeriums ebenfalls. Jede Verringerung der Gebühr sei positiv, hieß es.

Einen Wermutstropfen ließ eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in die Diskussion fallen: Sie könne derzeit nicht bestätigen, dass die Gebührenerhöhung tatsächlich geringer ausfalle. Dies werde derzeit noch geprüft. Die Erhöhung sei notwendig, weil in Schönefeld zwar die Passagierzahlen gesunken, die Personalkosten für die Sicherheitsüberprüfungen aber gleich geblieben seien. Nun werde allerdings versucht, durch eine „organisatorische Optimierung des Personaleinsatzes“ die Kosten zu senken und damit auch die Passagiere mit weniger Gebühren zu belasten.weso

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