Berlin : Sieben Bomben im Müggelsee gefunden

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Der Bombenfund im Großen Müggelsee hat sich ausgeweitet. Bis zum Dienstagnachmittag haben Polizeitaucher sieben deutsche Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nach Angaben eines Sprechers der Sprengstoffspezialisten sind die je 50 Kilo schweren Bomben aus dem See geborgen worden. Sie wurden mit einem Polizeiboot auf die Uferseite gebracht und dort entschärft. Anschließend sind sie zum Sprengplatz im Grunewald transportiert worden.

Einen solchen Fall habe es in Berlin in der Nachkriegsgeschichte „noch nie gegeben“, sagte der Sprecher. Es befinde sich „möglicherweise noch mehr Munition“ in dem See. Um diese zu bergen, werde demnächst eine Spezialfirma beauftragt, hieß es bei der Polizei. Die erste Bombe war, wie berichtet, in dem See am Fürstenwalder Damm nahe dem dortigen Freibad am Montagabend von einem Tauchlehrer entdeckt worden. Nach Polizeiangaben wurde der See gestern nicht für Schwimmer gesperrt, lediglich im Umkreis der Polizeitaucher durfte nicht gebadet werden. tabu/dpa

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