Berlin : Sieben Jahre Haft für Tötung der Freundin Täter leidet unter einer Neurose

und kommt in die Psychiatrie

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Weil er seine Freundin aus Eifersucht tötete, wurde der 22jährige Ahmed M. gestern zu sieben Jahren Haft verurteilt. Zugleich ordnete das Berliner Landgericht seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Angeklagte hatte am 1. September vergangenen Jahres in der Wohnung der Frau in der Tempelhofer Oberlandstraße einen fremden Herrenpullover gefunden. Im Streit brachte er sie mit einem Stich ins Herz um.

Im Prozess hatte der Palästinenser erklärt, er habe seine zwei Jahre ältere Freundin, die er mit 17 Jahren kennen gelernt hatte, nur bedrohen wollen. Aus Sicht der Richter bewegte sich die Tat allerdings „an der Grenze zu einem Mord“. Völlig überraschend und aus nichtigem Anlass habe M. auf die Frau eingestochen. Das Gericht ging davon aus, dass er auf Grund einer neurotischen Störung vermindert schuldfähig war. Ohne Behandlung sei M. in Konfliktsituationen gefährlich. K. G.

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