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Silvester 2012 : Auf ein Neues!

28.12.2012 00:00 Uhrvon
Blaue Jungs. Anfang September stellten die Pet Shop Boys ihr neues Album im Hau vor, zum Jahreswechsel treten sie am Brandenburger Tor auf.Bild vergrößern
Blaue Jungs. Anfang September stellten die Pet Shop Boys ihr neues Album im Hau vor, zum Jahreswechsel treten sie am Brandenburger Tor auf. - Foto: picture alliance / dpa

Der Countdown läuft: Kein Wunder, dass uns die Berlinbesucher zu Silvester Jahr für Jahr die Bude einrennen. Fast die ganze Stadt ist doch dann eine einzige Partymeile, mit dem Brandenburger Tor als Zentrum.

„Die Menschen möchten eben genau dort sein, wo es passiert.“ Und Berlin habe nun mal den Ruf, dass man hier wisse, wie gefeiert wird. Das ist Burkhard Kiekers Erklärung für die vielen Besucher, die extra für Silvester in die Stadt kommen. In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr rechnet der Chef der Tourismusgesellschaft Visit Berlin mit zwei Millionen Übernachtungsgästen und Tagesbesuchern – die zwar nicht ausschließlich, aber eben auch durch die zahlreichen Silvesterpartys angelockt werden.

Bei der Feier am Brandenburger Tor werden in diesem Jahr Stars wie die Pet Shop Boys und Bonnie Tyler auf der Bühne stehen, dazu die Sängerin Loreen, Siegerin des diesjährigen Eurovision Song Contest, Jürgen Drews und weitere Musiker.

Damit auch die Besucher in den entfernten Reihen gute Sicht haben, sind die Künstler auch auf einer 300-Quadratmeter-Videowand zu sehen. Bis zu eine Million Besucher werden erwartet. Laut den Veranstaltern ist die Feier auf der Straße des 17. Juni die weltweit größte Open-Air-Party zum Jahreswechsel. 6000 Raketen sollen bei dem rund elfminütigen Feuerwerk zum Jahreswechsel in den Himmel geschossen werden.

Das Fest am Tor sei zwar die „Großattraktion“ schlechthin, sagt Kieker. Doch ins neue Jahr feiern könnte man in Berlin letztlich an fast jeder Straßenecke – so groß sei das Angebot an Festen, Feuerwerken und Kulturveranstaltungen. Da sei für jede Altersklasse etwas dabei. Die Auswahl reicht von Clubs wie dem Berghain und dem Spindler & Klatt über Theaterabende und Varietéshows bis zu einem Fünf-Gänge-Menü in einem der Tophotels der Stadt wie dem Grand Hyatt oder dem Hilton.

Die größte Indoorsilvesterfeier Berlins mit mehreren 1000 Gästen findet in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg statt. Dort öffnen die verschiedenen Clubs ihre Türen: Eine 90er-Jahre Party gibt es zum Beispiel im Palais, im Kesselhaus spielt eine Coverband. Insgesamt 30 DJs legen auf den 15 Floors der Clubs ihre Musik auf: Von Rock, Pop über R’n’B bis zu House und Elektrosounds und Schlagermusik sollen alle Geschmacksrichtungen bedient werden. Ein ähnlich umfassendes Programm bietet die Kalkscheune in Mitte. Dort lädt Radio Eins zu seiner „schönen“, allerdings ausverkauften Silvesterparty ein.

Doch auch für diejenigen, die nicht durchtanzen möchten, gibt es ein breites Angebot: Bei der „vollkommen spontanen Silvestershow“ im Theater am Kurfürstendamm lassen die Schauspieler des Theatersports das Jahr 2012 Revue passieren. Wie der Jahresrückblick ausfällt, das hängt – wie üblich bei dem Improvisationstheater – vom Zuschauer ab. Auf Zuruf werden die Darsteller ein neues Stück entwickeln.

Für Nostalgiker zeigt die Brotfabrik in Weißensee „Dinner for One“ als Theaterstück. Gleich fünfmal wird der legendäre 90. Geburtstag von Miss Sophie gefeiert, selbstverständlich mit Butler James. Aufgeführt wird eine ganz eigene Fassung des Theaters.

Doch so groß das Silvesterangebot auch ist: Man sollte sich bald entscheiden – und muss damit rechnen, dass die Veranstaltung ganz oder doch fast ausverkauft ist. Leer wird es dagegen im Bahnhof Friedrichstraße. Weil dort wegen Bauschäden Gerüste aufgebaut sind, schließt die Bahn die Haupthalle gegen 16 Uhr; Züge des Regionalverkehrs passieren die Station ohne Stopp. Die meisten Geschäfte im Bahnhof müssen schon um 15 Uhr dichtmachen. Wegen der Gerüste kann der Bahnhof den Massenverkehr zur Silvesterfeier nicht aufnehmen. Der S-Bahn-Verkehr ist nicht betroffen.

„Geduld und Verständnis“ sollten Fahrgäste auch aufbringen, die zwischen zwei und vier Uhr morgens mit einem Taxi nach Hause fahren möchten. Dann könne es „je nach Wetterlage“ zu längeren Wartezeiten kommen, sagt der Vorsitzende des Taxiverbands Berlin, Detlev Freutel. Alternativ gibt es wie zu jedem Jahreswechsel einen durchgehenden Nachtverkehr von S- und U-Bahn.

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