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Silvester : Berlin feiert: Willkommen 2012!

Unser Silvester-Blog zum Nachlesen: Wie feierte Berlin - und wie der Rest der Welt? Machen Sie mit, liebe Leserinnen und Leser, und schicken Sie uns Ihre Silvesterfotos an leserbilder@tagesspiegel.de oder teilen Sie uns Ihre Erlebnisse mit. Ihnen ein gutes neues Jahr!

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Mit Knallern und Raketen. Zum Jahreswechsel erleuchtete wieder spektakuläres Feuerwerk den Berliner Himmel. Erstmals waren auch gefährlichere Böller erlaubt. Es gab mehr Verletzte als in den Vorjahren.Weitere Bilder anzeigen
Foto: dpa
01.01.2012 00:48Mit Knallern und Raketen. Zum Jahreswechsel erleuchtete wieder spektakuläres Feuerwerk den Berliner Himmel. Erstmals waren auch...

01:02 Uhr: Unser Live-Blog neigt sich dem Ende zu. Am Morgen werden wir weiter berichten, was in der Stadt und der Welt in der Silvesternacht los war. Einstweilen wünschen wir noch eine schöne Feier und eine gute Nacht.

00:55 Uhr: Polizei und Feuerwehr sind jetzt im Dauereinsatz. "Es brennt an allen Ecken und Enden", sagt eine Polizeisprecherin. Der Feuerwehrsprecher zählt 261 Einsätzen seit 0 Uhr. Größere Brände gab es in Friedrichshain, einen Dachstuhlbrand in der Matternstraße und einen brennenden Balkon in der Krautstraße, bei dem auch Personen gerettet werden mussten. Ein genauerer Bericht zu den Vorfällen der Silvesternacht lasse sich erst am Morgen erstellen, so der Sprecher. Tagesspiegel.de wird Sie auf dem laufenden halten.

00:40 Uhr: Das Feuerwerk am Brandenburger Tor war eins der spektakulärsten der letzten Jahre. Zu Beginn färbte sich der Himmel golden. Am Boden stießen die Leute mit Sekt in Plastikbechern an und lagen sich in den Armen.

00:21 Uhr: Berlin tanzt.

00:04 Uhr: Frohes neues Jahr! Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein gutes Jahr 2012!

23:50 Uhr: So, nur noch ein paar Minuten. Drinks vorbereiten. Noch mal schnell auf die Toilette. Gute Vorsätze vergessen. Jetzt kommt auch Udo Jürgens. Wir wünschen einen guten Rutsch!

23:48 Uhr: Gedränge gibt es auch auf der Oberbaumbrücke. Die Stimmung ist gut und ausgelassen, der Blick auf die Stadt und den Fernsehturm großartig. Man muss sich nur manchmal in Acht nehmen vor den Zündeleien der Hobby-Pyromanen. Deckung!

23:40 Uhr: 2011 ist fast vorbei, aber am Brandenburger Tor sind immer noch die Achtziger Jahre. Jetzt singt Kim Wilde. Danach wahrscheinlich die Scorpions. Und wann ist eigentlich Udo Jürgens dran?

23:25 Uhr: Die Feuerwehr hat jetzt jede Menge zu tun. Rund 50 Einsätze sind pro halbe Stunde zu fahren, 1136 Einsätze sind es am heutigen Tag bisher. "Jetzt ziehen die Brände an", sagt ein Sprecher. Ein größeres Feuer musste in Rummelsburg in der Wönnichstraße gelöscht werden. Dort brannte ein Balkon und das Feuer griff auf die darüberliegende Dachgeschosswohnung über. Verletzt wurde niemand. Schwere Brände mit verletzten Personen hat die Feuerwehr bisher glücklicherweise nicht zu melden. Insgesamt würde es mittlerweile mehr Brände auf Balkonen geben. Ursache seien meist Raketen, die von der Straße nach oben geschossen würden und auf den Balkonen etwas entzündeten, sagte der Sprecher. Die Feuerwehr rät deshalb, alle brennbaren Gegenstände und Materialien von den Balkonen zu räumen.

22:42 Uhr: Gefeiert wird nicht nur am Brandenburger Tor. Am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg knallt es ununterbrochen seit 19 Uhr. In schöner Regelmäßigkeit werden Raketen und Böller abgefeuert. Mittlerweile hat sich ein Mannschaftswagen der Polizei dort postiert.

22:11 Uhr: Jetzt ist die Partymeile dicht. Die Veranstalter haben alle Eingänge geschlossen - wegen Überfüllung. Rein kommt also niemand mehr, raus aber schon noch. Auf 400.000 schätzt eine Sprecherin die Zahl der Besucher.

22:03 Uhr: Schon wieder DJ Ötzi. Gerade war der doch noch im ZDF, jetzt am Brandenburger Tor. Mit der gleichen Mütze. Er singt so etwas in der Art von "Ringelingeling, it's on ze Haus." Stummtaste?

21:58 Uhr: Am Brandenburger Tor singt jetzt Johnny Logan. Kennen Sie noch? "Hold me now", schmettert er. Das Publikum schunkelt.

21:12 Uhr: In den Straßen wird es immer lauter, ganz leise ist es dagegen beim Taizé-Treffen in den Messehallen. Dort feiern hunderte Jugendliche aus ganz Europa mit einer Andacht den Jahreswechsel.

21:01 Uhr: Die Feuerwehr hat seit 19 Uhr bereits 85 Einsätze zu vermelden. Meist waren kleinere Brände die Ursache. Etwas heftiger gebrannt hat es gegen 20 Uhr im Märkischen Viertel in Reinickendorf. Ein Feuer auf einem Balkon griff auf das Wohnzimmer über, die Einrichtung verbrannte. Verletzt wurde niemand.

20:41 Uhr: Nach dem Philharmoniker-Konzert das Umschalten vergessen und beim Musikantenstadl wieder hingeschaut. Jetzt aber schnell. Was macht man denn um diese Zeit so? Bleigießen? Ein bisschen früh. Im ZDF singt DJ Ötzi, jedenfalls der Mütze nach zu urteilen. Ist "Dinner for one" schon überall gelaufen? Und die Neujahrsansprache der Kanzlerin? Auch schon durch.

20:23 Uhr: Erstmals gibt es an der Siegessäule bereits um 20 Uhr ein Feuerwerk - für Familien, die nicht bis Mitternacht warten können.

19:48 Uhr: Der Geräuschpegel in der Stadt steigt, eigentlich knallt und wummert es ständig irgendwo. Am Brandenburger Tor geht jetzt die Party los. Seit 19:30 Uhr bringen DJs die Besucher in Stimmung, um 20 Uhr tritt als erster der Berliner Nachwuchskünstler Ben Jaiman auf. Laut Veranstalter ist die Partymeile bereits "ziemlich voll", die Polizei sagt: alles friedlich.

19:14 Uhr: Schöne Szene am Urban-Krankenhaus in Kreuzberg: Am Kanal feuert ein Mann Raketen ab - und oben, an einem Krankenhausfenster wird jede einzelne mit einem freudigen Applaus bedacht.

18:50 Uhr: Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker geben ihr traditionelles Silvesterkonzert. Gerade spielt der russische Pianist Jewgenij Kissin Edvard Griegs Klavierkonzert. Fantastisch.

18:18 Uhr: Bei der Feuerwehr gibt es langsam mehr zu tun. "Mehrere kleinere Feuerchen" gebe es mittlerweile, sagt ein Sprecher. In Alt-Hohenschönhausen brannte eine Laube, in Marzahn Balkonmöbel, in Moabit eine Müllpresse und in Hellersdorf ein Müllcontainer.

17:32 Uhr: Bahnchef Rüdiger Grube hat heute gearbeitet - und zwar als Servicekraft in einem ICE von Berlin nach Düsseldorf. Er wisse, dass viele Bahn-Mitarbeiter auch an Silvester arbeiten müssten. "Da habe ich beschlossen, es ebenfalls zu tun", sagte Grube. Einige Fahrgäste, denen er Kaffee angeboten hätte, seien zunächst irritiert gewesen, hätten sich dann aber gefreut.

Bei der Berliner S-Bahn ist man - auch ohne mitreisende Chefs - im übrigen optimistisch, den Fahrplan in der Silvesternacht einhalten zu können, obwohl überdurchschnittlich viele S-Bahnfahrer krank seien.

17:11 Uhr: Seit Tagen warnen Feuerwehr und die Polizei vor gefährlichen Feuerwerksbatterien. In Paris ist die Knallerei gleich ganz verboten. Auch öffentliche Feuerwerke gibt es aus Sicherheitsgründen nicht - wie schon in den Vorjahren. Die meisten Pariser treffen sich deshalb privat mit Freunden zum Abendessen. Bon appétit!

So feiert die Welt Silvester
Feiernde in Köln. Es müssen nicht immer Böller sein, auch eine Wunderkerze kann entzücken.Weitere Bilder anzeigen
1 von 25Foto: dpa
01.01.2012 12:13Feiernde in Köln. Es müssen nicht immer Böller sein, auch eine Wunderkerze kann entzücken.

16:57 Uhr: Das neue Jahr hat natürlich längst begonnen, zum Beispiel im Pazifik. Die Einwohner der Inseln Samoa, Tokelau und der Linien-Inseln waren um 11 Uhr MEZ die ersten, die 2012 begrüßten. Seit 14 Uhr MEZ ist auch Australien dabei. Samoa und Tokelau waren übrigens lange Zeit die letzten, die ins neue Jahr wechselten. Doch in diesem Jahr ließen sie den 30. Dezember einfach aus.

16:30 Uhr: Es ist dunkel geworden - und damit steigt die Knallfrequenz. Bis zum großen Feuerwerk dauert es zwar noch ein paar Stunden, aber ein paar Ungeduldige fangen schon mal an. Die größte Party in Berlin findet mal wieder vor dem Brandenburger Tor statt. Eigentlich geht es dort um 19:30 Uhr los, aber bereits Stunden vorher sind Besucher da, und offensichtlich guter Stimmung. Die Bands proben schon am Nachmittag und seit Mittag haben auch die Essens- und Getränkebuden geöffnet.

Die Veranstalter rechnen für den Abend mit mehr als einer Million Besucher. So viele sind jetzt noch nicht da. Nachmittags nutzen eher Familien die Möglichkeit, sich einmal ohne allzu heftiges Gedränge einen Eindruck von der Feiermeile am Brandenburger Tor zu verschaffen. 1500 Rettungs- und Sicherheitsleute sind ebenfalls im Einsatz.

Die Polizei hatte bisher einen eher ruhigen Tag. Am Freitag hatte sich ein 18-Jähriger bei der Explosion eines Böllers schwer an der Hand verletzt. Heute habe es dagegen noch keine "leichtsinnigen Unfälle" gegeben, hieß es bei der Berliner Polizei. (mit dpa, dapd)

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