So kommen Sie ans Ziel : Wegweiser zu Gutsparks und Landluft

Wie wär’s mit einem wunderschönen Tag im Süden Berlins? Unsere Ausflugskarte Nummer 2 weist die Wege.

Auseinanderfalten & los geht’s.
Auseinanderfalten & los geht’s.

TOUR 2 & KARTE

Gleich nach dem Start lernt man in Britz das erste Großprojekt des Sozialen Wohnungsbaus in Berlin kennen – die als Unesco-Weltkulturerbe geschützte Hufeisensiedlung aus den 20er Jahren. Danach geht’s mitten in der Stadt hinaus aufs Land zum Gutshof Britz. Wer unserer Tour folgt, erlebt das Schloss, das Museum Neukölln und die Dorfkirche. Anschließend fahren die Busse M44 und M11 zu zwei weiteren Dörfern im Süden Berlins, die zur Entdeckungstour gehören: nach Alt-Buckow und zur Dorfaue Alt-Marienfelde.

Geschichten werden erzählt über ungewöhnliche Berliner, Häuser und Orte – von Bruno Tauts Vision des Sozialen Wohnungsbaus über ein Gastronomieprojekt der Azubis des Hotels Estrel im Schloss Britz bis zum Schöpfer des Gutsparkes Marienfelde, Ökonomierat Adolf Kiepert.

Auf der Karte, die dem Tagesspiegel heute beiliegt, sind alle Wege und BVG-Verbindungen eingezeichnet, außerdem schöne Lokale am Weg, interessante Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte etc.

BVG-TIPP2: BUS & TRAMCODE

Sie stehen an der Bus- oder Tramhaltestelle, kennen die Taktzeiten und Ankunftszeit ihrer Linie, wie sie der ausgehängte Fahrplan angibt – aber was ist, wenn der Bus im Stau stecken bleibt? Ratloses Warten kann man sich mit dem Handy-Service der BVG ersparen. Mittels des QR-Codes (Quick Response Code) lässt sich die Echtzeit, also aktuelle Abfahrtszeit, sofort an jeder Haltestelle und für jede Linie aufs eigene Display holen – genauso, wie dies auch auf den großen sogenannten Daisy-Anzeigen an Berlins U-Bahnhöfen ersichtlich ist.

Und so funktioniert’s: Erforderlich ist ein Handy mit Internetzugang und Kamera mit mindestens einem Megapixel Auflösung. Das trifft in der Regel auf alle Mobiltelefone zu, die nicht älter als vier Jahre sind. Als zweite Voraussetzung muss man auf dem Handy eine QR-Code-Reader-Software installieren. Das klappt über die Website www.i-nigma. mobi oder, mittels SMS mit dem Vermerk „tag reader“ an den Vermittlungsdienst der Firma tag solute (Kurzwahl 88044). Der Reader wird aufgespielt, man muss ihn nur noch kurz freischalten. Nun an der Haltestelle das Programm starten, das Kameraauge vor den grafisch dargestellten Code (kleines Quadrat) auf dem Aushangfahrplan halten – und wie von Zauberhand erscheint auf dem Handy, wann Bus oder Tram anrollen.

Kosten: Die BVG informiert gratis, je nach Mobilfunkvertrag können aber geringe Internetkosten anfallen. Es sei denn, man hat eine Flatrate. Infos: www.bvg.de/QR. CS

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