Berlin : Sonntagsverkauf zum Kongress

Rund 1000 Läden öffnen / Möbel Hübner feiert heute und morgen

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Am kommenden Sonntag dürfen alle Berliner Geschäfte von 12 bis 17 Uhr öffnen. Anlässlich des 24. Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie und der 52. Berliner Festwochen hat der Senat die zusätzlichen Verkaufszeiten genehmigt. Es handelt sich um den dritten der jährlich vier verkaufsoffenen Sonntage, die stadtweit gelten.

Laut Nils Busch-Petersen vom Einzelhandelsverband dürfen rund 1000 Läden öffnen. Fast alle Einkaufszentren nutzen die Chance. Auch der Elektronikfachmarkt Saturn an der Steglitzer Schloßstraße und das Kulturkaufhaus Dussmann an der Friedrichstraße beteiligen sich. Die meisten anderen Kaufhäuser bleiben dagegen geschlossen – darunter das KaDeWe, Wertheim am Kurfürstendamm und in Steglitz und die Galeries Lafayette. Zum Teil liegt dies am Veto der Betriebsräte. Aber auch die Vorschrift, dass sonntags geöffnete Läden am Sonnabend schon um 14 Uhr schließen müssen, schreckt viele ab. Nur Dussmann darf dank einer Spezialgenehmigung am Sonnabend wie üblich bis 22 Uhr verkaufen.

Unterdessen feiert Möbel Hübner bereits heute von 10 bis 20 Uhr und am Sonnabend von 9 bis 16 Uhr ein großes „Einrichtfest“ zum Abschluss der zweijährigen Renovierung beider Häuser an der Genthiner Straße in Tiergarten. Es gibt Livemusik, Kinderüberraschungen, Kleinkunst, ein Preisausschreiben und viele Sonderangebote. Möbel Hübner hat eine zweistellige Millionensumme in die Umgestaltung der 22 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf 22 Etagen und neue Fassaden investiert. Die Geschäftsleitung zeigt sich überzeugt, dass „der innerstädtische Raum zunehmend wieder als Einkaufs- und Erlebnisregion genutzt“ werde. CD

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