Berlin : Spät, aber gut

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SachsenAnhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer freute sich trotz des späten Einzugs über einen gelungenen Auftakt: „Wir sind das letzte Land, das nach Berlin gezogen ist, und haben uns bis zu diesem Sommer Zeit gelassen.“ Mit der ersten Kultursommernacht eröffnete am Mittwoch die neue Landesvertretung in der Luisenstraße 18. Insgesamt vier Jahre lang wurde der ehemalige Künstlerklub „Möwe“ zur Vertretung Sachsen-Anhalts für knapp 22 Millionen Euro umgebaut. Außenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher hob die Historie des 1827 errichteten Hauses hervor. Zu Bulette, Bratwurst und Rotkäppchensekt lud dann Staatssekretär Michael Schneider die Gäste, unter ihnen die Offziersklasse der Reservelazarettsgruppe aus Halle, ein. Die Vertretung solle, so der Ministerpräsident, Sachsen-Anhalt bekannter machen. Dass das nötig ist, zeigt die Anekdote eines Gastes, der vor Ort fragte, ob er in Sachsen sei, und ob die Hauptstadt Mecklenburg heiße. Die Gäste konnten sich dann auch weiterbilden, zu Werken von Telemann und Bach besichtigten sie Täfeleien die beim Sanieren entdeckt wurden. cof

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