Berlin : Spandau: "Hexenpfanne" in der Zitadelle

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Dudelsack- und Trommelklänge, meckernde Ziegen und schnatternde Gänse sind heute wieder auf der Spandauer Zitadelle zu hören. Spielleute, Gaukler und Marketender versetzen die Besucher zurück in die Vergangenheit der historischen Festung. Auch heute bietet das traditionelle Burgfest noch einen Ausflug ins Mittelalter. Wer es zünftig liebt, kann zum Genuss von Honigwein oder Kirschbier gleich das passende Trinkhorn erwerben. Zur Stärkung gibt es "Hexenpfanne" oder "Schütterstroh". Die finsteren Söldner erheben ihre Schwerter zum Glück nur gegeneinander und verschießen mit gewaltiger Schleuder nur Wasserbomben. Nass geht es auch im Badehaus zu, wo bisweilen ein paar Burgfräuleins der Körperpflege frönen. Auf dem mittelalterlichen Marktplatz geben sich Schmied und Steinmetz, Kerzenzieher und "Filzerey" ein Stelldichein und bieten ihre Produkte auch zum Kauf an. Silberschmuck und Keramik sind ebenso im Angebot wie zünftige Kleidung. Und während der Papa vielleicht den Kletterfelsen ausprobiert, kann sich der Nachwuchs im Armbrustschießen versuchen. Erstmals gab es in diesem Jahr zum Auftakt bereits am Freitagabend eine "Mystische Nacht" mit "schwarzem Abt", "Geisterzug" und Feuershow. Trotz der schlechten Witterung zählte man 900 Besucher.

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