Berlin : Spandau: Mit Feuer, Wasser und Trompeten

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Unter dem Motto "Feuer, Wasser und Trompeten" findet auf der Zitadelle am Wochenende das dritte Puppenspielfest statt. Zwölf Spitzentheater aus ganz Deutschland präsentieren ein umfangreiches Programm für Jung und Alt. Die Palette reicht von poetisch und still bis zu turbulent und skurril, verspricht Organisatorin Regina Wagner.

Mit der vom Kunstamt unterstützten Veranstaltung will der Bezirk einen Beitrag leisten, um das Puppenspiel als oft unterschätzte Theaterform einem breiten Publikum nahe zu bringen, sagt Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU). Zum Auftakt präsentiert am Freitagabend um 21.30 Uhr das "Ton- und Kirschen"-Wandertheater aus Glindow im Innenhof der Festung an der Straße Am Juliusturm Doctor Faustus nach Christopher Marlowe als fantasievoll-urkomische Freiluft-Inszenierung. Besucher sollten im Zweifelsfall den Regenschirm nicht vergessen, denn gespielt wird bei jedem Wetter.

Im Gotischen Saal, der Alten Bäckerei, dem Kaminzimmer und in Wagners eigenem Puppentheater auf der Zitadelle gibt es dann am Sonnabend und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr verschiedene Kindervorstellungen. Abends sind dann Stücke für Jugendliche und Erwachsene angesagt. Am Samstag um 20 Uhr präsentiert das Stuttgarter Wilde & Vogel-Figurentheater "Exit - eine Hamletphantasie". Schwarzen Humor zu später Stunde gibt es um 22 Uhr mit dem "blutigen" Intermezzo "Bin im Keller" des Weiten Theaters Berlin. "Verrückt sein ist relativ" lautet am Sonntagabend um 20 Uhr das Motto einer "rabenschwarzen" Komödie des Bremer Theatriums über die Adams-Family.

Abgerundet wird das Festival durch eine Fotoausstellung mit Szenenbildern von Anett Melzer sowie eine Schau von Entwürfen, Modellen, Skizzen und Puppen des Szenografen und Puppengestalters Ralf Wagner.

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