Berlin : Sparen an der Kultur ist kurzsichtig

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Betrifft: Kultur

Wir wissen es doch: kulturelles Leben ist soziales Leben. Beschneiden wir die Kultur, verstümmeln wir die Menschenseelen. Die Kriegsgenerationen wissen dies genau. Aber auch unter wirtschaftlichen Aspekten ist es ein Eigentor. Die Kosten, die wir in der Kultur- und Bildungsarbeit bei unseren Kindern einsparen, muss die Gesellschaft hinterher mit Sozialprogrammen doppelt und dreifach bezahlen. Deswegen ist das Sparen an der Kultur gesellschaftlich kurzsichtig, aber politisch bequem. Es bleibt totaler Unfug. Zumal die Kultur für die Stadt Berlin ein Standortfaktor ist und bleibt. Die Stadt ist reich, und die Politik merkt es nicht einmal! Offensiv müssen wir in jede Art von Kultur investieren. Beim Schuldenmachen sind die Berliner Politiker ja sonst auch nicht so zimperlich. Vera Ulrich, Schmargendorf

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