"Spargel International" : Das Beelitzer Spargelfestival kommt in die Arena

Am 9. Mai sollte in den Beelitzer Heiligenstätten das internationale Spargelfest gefeiert werden. Vergangene Woche wurde wegen zu großen Andrangs abgesagt. Am Pfingstwochenende wird jetzt nachgefeiert.

Luisa Jacobs
Das Festival "Spargel International" in den Beelitzer Heilstätten wurde abgesagt. Grund: Zu viel Erfolg.
Das Festival "Spargel International" in den Beelitzer Heilstätten wurde abgesagt. Grund: Zu viel Erfolg.Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Es war eine schöne Idee, so schön, dass sich über Facebook rund 20 000 Menschen anmeldeten. Vergangene Woche wurde das Festival „Spargel International“, das am 9. Mai in den Beelitzer Heilstätten stattfinden sollte, wegen zu großen Andrangs abgesagt. Die Polizei rechnete mit 10 000 Besuchern. Bei so vielen Menschen hätte man die Sicherheit nicht garantieren können.

Nun soll das Festival am 23. Mai steigen – allerdings an einem weniger spektakulären Ort als den verlassenen Heilstätten: der Arena in Treptow. Dass an diesem Wochenende auch der Karneval der Kulturen in Kreuzberg stattfindet, stört die Veranstalter von "Contemporary Food Lab" nicht. Im Gegenteil: „Dann sind die Leute ja sowieso in Kreuzberg und können bei uns zu einem Spargel-Lunch vorbeikommen“, sagt Projektleiterin Lia Henneberger. Außerdem wollte man das Fest ohnehin etwas verkleinern. Die Veranstalter rechnen mit 3000 Teilnehmern.

Die Spargelsaison 2012 ist eröffnet
Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck hat am Donnerstag, 19. April, offiziell die Beelitzer Spargelsaison eröffnet. Die weißen Stangen seien das wohl märkischste aller Gemüse, sagte der SPD-Politiker bei der Eröffnungsfeier in Klaistow bei Beelitz.Weitere Bilder anzeigen
1 von 15Foto: Kai-Uwe Heinrich
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Auf dem Spargel-Festival werden sieben verschiedene Köche das deutsche Frühlings-Gemüse auf ihre eigene Art zu bereiten. Die Köche kommen unter anderem aus den USA, Südkorea und Peru. Zwei Flüchtlinge aus Iran und Syrien seien auch dabei. „Essen ist wie eine universelle Sprache, die wir alle teilen“, sagt Henneberger über die Idee des Fests. „Beim Essen sind wir Menschen alle gleich.“

 Das Start-Up "Contemporary Food Lab" (CFL) organisiert Projekte an der Schnittstelle zwischen Mensch, Natur und Ernährung. Im vergangenen Jahr haben CFL auf einer Baulücke in der Invalidenstraße einen temporären Garten „Little Wood“ mit Workshops, Vorträgen, Screenings, Supper Clubs und Konzerten veranstaltet.

Tickets gibt es an der Tageskasse vor Ort. Das eintägige Festival läuft von 14 bis 22 Uhr.

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