Berlin : SPIEGLEIN SPIEGLEIN

Der Turm. Wir zeigen ihn einmal in ganz neuer Perspektive. Foto: dpa
Der Turm. Wir zeigen ihn einmal in ganz neuer Perspektive. Foto: dpaFoto: picture alliance / dpa

Ha, Sie haben’s gemerkt! Test bestanden. NATÜRLICH war das Foto des Nollendorf ... – Ha! Na gut: – Wittenbergplatzes im Text über den Berliner Untergrund in unserer letzten Ausgabe spiegelverkehrt

im Blatt. Eine rekordverdächtige Zahl an Leserzuschriften zeigt uns, dass Sie aufmerksam bei der Sache sind. Das gibt uns die Motivation, uns immer wieder am Riemen zu reißen und unsere Arbeit dann doch im Großen und Ganzen journalistisch korrekt auszuführen. Andererseits

genießen wir es auch, Sie einzuladen, von Zeit zu Zeit mit uns gemeinsam ein wenig auszurasten, einfach mal was Neues ausprobieren. Und liefern auch die Gründe, warum Sie das toll finden müssen:

Spiegeln durchbricht Sehroutinen!

Jaja, Sie kennen Ihr gutes altes KaDeWe, und wenn sie den Tauentzien entlang zur Gedächtniskirche blicken, steht es immer links, links, links! Aber sehen Sie es doch mal so: Sollten wir nicht sein wie die Kinder? Jeden Tag etwas neu entdecken. Wir helfen Ihnen dabei!

Spiegeln erweitert den Realitätsbegriff!

Und das ist doch einfach mal gut. Ewig haben sie in der immergleichen dumpftrüben Matrix gelebt. Doch jetzt, im Wunderland von Mehr Berlin, fühlen Sie sich wie Alice, sehen riesengroße kleine Hasen und alles ist plötzlich ganz bunt. Und das ganz ohne Drogen!

Spiegeln macht sexy!

Spiegel im Schlafzimmer, Spiegel in der Zeitung. Denn siehe: Was zum Spiegel drängt, ist schön! Sonst würde es sich doch nicht im Spiegel sehen wollen. Narziss und Goldmund bzw. Nazis in Dortmund – kennt man ja von Hermann Heß (sic), pardon: Rudolf Steiner. Woll?

Spiegeln bringt uns die Dinge näher!

Denn wie sehen wir uns selbst morgens im Bad? Eben.

Spiegeln ist menschlich!

Man weiß ja nicht, was aus dem einsichtsfähigen Trockennasenaffen, genannt „Homo Sapiens“, geworden wäre, wenn er nicht beizeiten die Möglichkeit genutzt hätte, sich in einer ruhenden Wasseroberfläche zu erkennen. Vermutlich irgendein anderer Affe, und vermutlich wäre das gar nicht so schlimm gewesen. Aber egal: Den bewussten Umgang mit reflektierenden Oberflächen zur Selbstbetrachtung pflegt in dieser Form nur eine Art Lebewesen – und das sind nicht die Schwanzlurche!

Spiegeln ist Programm!

Wie heißt Ihre Lieblingszeitung? Kleiner Tipp: Es ist nicht der Tagesnichtspiegel ...

Zuletzt: Wer spiegelt, braucht Eier!

Denn Rühren kann jeder. In diesem Sinn: Schönes Wochenende!

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