Berlin : Spreedreieck wird angeblich weitergebaut

Das Spreedreieck, ein zehngeschossiges Bürohochhaus an der Friedrichstraße, kann angeblich weitergebaut werden. Ende 2007 hatte das Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan für unwirksam erklärt. Ein Baustopp drohte. Jetzt hat sich, laut RBB-Abendschau, der Investor Harm Müller-Spreer mit dem Kläger (einem Hotelbesitzer in unmittelbarer Nachbarschaft) außergerichtlich geeinigt. Der Hotelier soll eine Entschädigung erhalten. Damit entfällt ein weiterer Gerichtsstreit um die Baugenehmigung, und der Senat muss nicht mit Schadensersatzforderungen des Bauherrn rechnen. Der Kläger hatte vor Gericht erfolgreich geltend gemacht, dass der Neubau nicht genügend Abstand zum Hotel halte. Die Richter sahen sogar „die Grenze zum städtebaulichen Missstand“ erreicht. za

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