Berlin : SPREEWALD

Und schwemmt Schadstoffe in die Spree. Grafiken: Fabian Bartel
Und schwemmt Schadstoffe in die Spree. Grafiken: Fabian BartelFoto: picture alliance / ZB

Das „Venedig der Sorben“: Der Spreewald (niedersorbisch Blóta, Sumpf) auf halber Strecke zwischen Berlin und Dresden gelegen, ist eine in Europa einzigartige Kulturlandschaft. Geprägt wurde sie einst durch die Sorben und Wenden. 970 Kilometer lang ist das feingliedrige Netz aus natürlichen Spreefließen und künstlich angelegten Kanälen, die vom natürlichen Verlauf der Spree abzweigen. Das traditionelle Verkehrsmittel sind die berühmten Kähne, die gestakt werden. Die bekanntesten Spreewaldorte sind Lübbenau, Burg, Lübben und das Museumsdorf Lehde. Der Spreewald mit rund 18 000 Tier- und Pflanzenarten ist als Auen- und Moorlandschaft geschützt. Es ist ein Biosphärenreservat, das seit 1991 zum Unesco-Erbe gehört. Im Tourismus Brandenburgs ist der Spreewald wegen seiner überregionalen Bekanntheit eins der beliebtesten Reiseziele, wovon rund 5000 Arbeitsplätze abhängen. Berühmtestes Export-Produkt ist die speziell gewürzte Spreewaldgurke. thm

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