Berlin : St. Petersburglässt von sich hören

Stadtmodell und ein Konzert Wunderkinder am Potsdamer Platz

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St. Petersburg ist in Berlin. Ein Jahr vor dem 300. Gründungsjubiläum der russischen Metropole haben Petersburger Repräsentanten ein Modell ihrer Stadt an den Potsdamer Platz gebracht. „Gehen Sie in den nächsten Wochen mit den Augen bei uns spazieren“, sagte Petersburgs Vizebürgermeister Sergej Wetlugin gestern bei der Enthüllung des Modells im Atrium der Daimler-Chrysler-Services (Debis), „und kommen Sie im nächsten Jahr nach St. Petersburg.“ Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit war noch nicht dort, wusste aber von einem regem Austausch „auch ohne offizielle Städtepartnerschaft“ zu berichten. Wowereit lobte das bürgerschaftliche Engagement des Rotary-Clubs Berlin Alexanderplatz, der das Stadtmodell holte und ein „Petersburger Wochenende“ im Debis-Haus organisierte. Russische Unternehmer diskutierten unter der Leitung von Debis-Vorstand Klaus Mangold mit Berliner Wirtschaftsvertretern über künftige Kooperationen, Senatsbaudirektor Hans Stimmann konferierte mit Petersburger Kollegen über Stadtplanung.

Das Modell ihrer Stadt lassen die Gäste aus St. Petersburg drei Wochen lang zur Ansicht hier. Vor der Abreise haben die Botschafter der Kulturstadt noch einen großen Auftritt: Wunderkinder des Rimskij-Korsakow-Konservatoriums geben am heutigen Sonntag von 12 bis 14 Uhr im Debis-Atrium ein Konzert mit Werken unter anderem von Bach und Prokofjew. Zum deutschen Wahltag erdachten die bekanntermaßen feinsinnigen Petersburger ein hübsches Motto: „Wir wählen Musik.“ -ry

Debis-Atrium, Eichhornstraße 2 (Mitte). Es wird um eine Spende von 20 Euro gebeten.

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