STADTAUTOBAHN A 100 : STADTAUTOBAHN A 100

DIE UNFALLSTELLE

Die A 100 zwischen Dreieck Funkturm und Kaiserdamm Süd, auf der der Unfall passierte, gehört zu den am stärksten belasteten Autobahnabschnitten bundesweit. Mit 151 300 Fahrzeugen pro Tag ist das in der neu veröffentlichten Statistik Platz acht. Der Abschnitt zwischen Funkturm und Ku’damm belegt mit 186 100 Fahrzeugen Platz eins. Die Unfallstelle von Sonnabend zählt bei der Polizei zu den „Unfallhäufungspunkten“. 2006 passierten dort 74 Unfälle, 2007 waren es 64. Neuere Zahlen lagen gestern nicht vor.

TEMPOLIMIT

In der Regel gilt auf der A 100 Tempo 80.  Die Verkehrsregelungszentrale kann das Tempo per Computer auf 60 verringern, zum Beispiel bei Stau, Glätte oder anderen Gefahren. Welches Tempo zur Unfallzeit galt, konnte die Polizei nicht sagen.

SICHERHEIT

An einen derartigen Unfall auf der A 100 können sich selbst Feuerwehrleute, die Jahrzehnte im Dienst sind, nicht erinnern. Das etwa einen Meter hohe „Schrammbord“ aus Beton soll eigentlich verhindern, dass Autos abstürzen. Normen regeln vor allem, wie stabil diese Mauer sein muss. Entscheidend sind das erlaubte Tempo, Verkehrsdichte und Kurvenführung. Leitet eine Brücke über Eisenbahngleise oder bebautes Gebiet, soll die Begrenzung massiver sein. Allerdings gibt es auf der Stadtautobahn Mauern oder Leitplanken, die niedriger sind als an der Unfallstelle von Sonnabend, so zum Beispiel auf der Rudolf-Wissell-Brücke. Ha

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