Berlin : Stadtautobahn war nach Unfall rund sechs Stunden gesperrt

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Über Stunden war gestern Vormittag die Stadtautobahn nach Wedding gesperrt, nachdem gegen 6.30 Uhr ein mit fünf Tonnen Frischfleisch beladener Lastwagen zwischen der Beusselstraße und dem Jakob-Kaiser-Platz umgestürzt war.

Zuvor war der Lastwagen vom Pkw eines betrunkenen 35-jährigen Mannes gerammt worden, der die Gewalt über seinen Wagen verloren hatte. Etwa 300 Meter hinter der Anschlussstelle Beusselstraße hatte der Pkw-Fahrer die Mittelleitplanke gerammt, einen zweiten Pkw gestreift und war dann gegen die Vorderachse des mit Schweinefleisch beladenen Kühllasters aus Niedersachsen geprallt. An dem Lkw platzte ein Reifen, der 12-Tonner schleuderte, kippte um und rutschte auf der Seite liegend über die Autobahn bis zur Leitplanke. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt, während der 35-jährige Pkw-Fahrer über Nackenschmerzen klagte. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen und seinen Führerschein abgeben. Bevor die Feuerwehr den Lkw aufrichten konnte, musste er entladen werden. Dafür musste jedoch ein neuer Kühlwagen herangeschafft werden.

Während der bis in die Mittagsstunden dauernden Bergungsarbeiten stauten sich die Fahrzeuge auf der Seestraße bis hinter den Luise-Schröder-Platz. Bereits auf der Müllerstraße wurde der Verkehr umgeleitet. Der Saatwinkler Damm war nach Auskunft der Polizei bis zum Flughafen Tegel dicht. Erst gegen 12.25 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt, und die Stadtautobahn war wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

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