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Keine Ting Tings in Sing Sing. Das exklusive Konzert der angesagten Indie-Band The Ting Tings im ehemaligen Frauengefängnis in der Charlottenburger Kantstraße wird verlegt. Statt im Knast tritt die Band Sonnabend um 20 Uhr in der Maria am Ostbahnhof auf. Rein dürfen allerdings nur Gewinner der verlosten Eintrittskarten. Grund für die Verlegung ist laut Veranstalter die mögliche Lärmbelästigung der Nachbarn und ein Unbehagen, weil im Gefängnis – wie berichtet – in der NS-Zeit viele Widerstandskämpferinnen eingesperrt wurden. TSP

Historische Stadtrundfahrten per Schiff bietet die Berliner Geschichtswerkstatt seit nunmehr 25 Jahren an. Zum Jubiläum gibt es am heutigen Sonnabend um 19.30 Uhr eine Rundfahrt mit vielen Referenten und Künstlern aus diesen Jahren. Am Sonntag, dem 10. Mai, beginnt um 11 Uhr eine Fahrt mit Gedichten und Prosa über Berlin von Walter Mehring bis Wolfgang Neuss, vorgetragen von Helmut Krauss. Er ist auch der Gastgeber einer weiteren Sonntagstour um 15 Uhr, die sich mit „20 Jahre Wahnsinn – Wir sind vielleicht ein Volk!“ beschäftigt. Die Fahrten über Spree und Landwehrkanal dauern jeweils rund drei Stunden und beginnen am Paul-Löbe-Haus im Regierungsviertel. Karten 15 Euro, Kinder bis 14 frei, mehr unter www.berliner-geschichtswerkstatt.debm

Alte Rock-Songs neu gesungen. Seit über einem Jahr beschäftigen sich „Suse Jank & Band“ mit der Neuinterpretation von DDR-Rock. Einen musikalischen Einblick in dieses spannende Experiment geben die 25-jährige Suse Jank aus Ost-Berlin und der West-Berliner Jazzpianist Clemens Süssenbach, quasi die Kleinbesetzung des Projekts, am 12. Mai um 19 Uhr im DDR-Museum, Karl-Liebknecht-Straße 1, in Mitte. Zwischen den deutschsprachigen Pop-Songs aus alten DDR-Zeiten plaudert Jank über die Musikszene und ihre Schwierigkeiten mit den Kulturbehörden. Eintritt ist frei. Lo.

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