Stadtleben : AC/DC kommen nicht – aber die Zeugen Jehovas

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von Löbbecke

Na endlich! Der Schnee vor dem Olympiastadion geschmolzen, kein Fan von Hertha BSC wird mehr über den Vorplatz schliddern müssen. Und auch Stadionmanager Peter von Löbbecke freut sich über den nahenden Frühling, er wohnt schließlich in der seit Wochen vereisten Arena, der ein aufregender Sommer bevorsteht: Aus dem riesengroßen Konzert der Rockband AC/DC ist leider nichts geworden (Löbbecke: „Wir haben eine Woche später das DFB-Pokalendspiel, das ging nicht.“), aber dafür kann er wohl mit einem ausverkauften Stadion beim Konzert von Depeche Mode rechnen. Karten gibt es nämlich für den 10. Juni nicht mehr zu kaufen, das heißt: Mehr als 50 000 Fans sind dabei. Voll wird es natürlich auch bei der Leichtathletik-WM und beim „Internationalen Kongress der Zeugen Jehovas“, die sich das Stadion vier Tage gemietet haben (Motto: „Wacht beständig“). Und sind da nicht diese Gerüchte, nach der diese Rockband, die gerade so in den Schlagzeilen ist, eine Europatournee im Sommer plant? Davon will aber niemand etwas wissen. Erst einmal spielt ja Hertha. Und zwar heute. Und ohne Eis. AG

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