ADAC-Ball : Erst schlemmen, dann tanzen

Der ADAC lud zum Ball im Maritim Hotel: Traditionell ist dieser Ball beliebt beim breiten Publikum, früher wurde er an gleich zwei aufeinanderfolgenden Abenden im ICC gefeiert. Auch jetzt noch zählt er über 1000 Teilnehmer mehr als der Berliner Presseball.

Elisabeth Binder
Photocall Howard Carpendale
Star auf dem ADAC-Ball. Howard Carpendales Auftritt auf dem ADAC-Ball begeisterte alle. -Foto: ddp

Die Tische in den Sälen waren festlich geschmückt worden mit Blumen in den ADAC-Farben Gelb und Weiß. Rund 2600 Gäste waren zum ADAC-Ball gekommen, der an diesem Samstagabend erstmals vom neuen ADAC-Präsidenten Walter Müller und seiner Frau Gabriele eröffnet wurde. Traditionell ist dieser Ball beliebt beim breiten Publikum, früher wurde er an gleich zwei aufeinanderfolgenden Abenden im ICC gefeiert. Auch jetzt noch zählt er über 1000 Teilnehmer mehr als der Berliner Presseball, der vor zwei Wochen am selben Ort, dem Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße, stattfand.

Das Hotel trägt mit seinen großzügigen Sälen und Foyers zur Stimmung des Abends deutlich bei. Hier passt das Ambiente zu den Roben. Rund 10 000 Quadratmeter Ballfläche standen den Gästen zum Tanzen, Feiern und Flanieren zur Verfügung. Auch der ADAC-Ball ist in den letzten Jahren immer eleganter geworden. Diesen Trend will Walter Müller bei aller notwendigen Bodenhaftung weiter fördern. Dazu gehört auch, dass der Ball in diesem Jahr zum ersten Mal eine All-inclusive-Veranstaltung war: Wer einmal das Ticket bezahlt hatte, konnte sich fühlen wie auf einem privaten Fest. Tranchen von geräucherter Gänsebrust, getrüffelte Crème Brulée von der Geflügelleber, Panna Cotta vom Atlantic Hummer, rosa gebratene Barbarie-Entenbrust mit Szechuan Pfeffersoße, Steinbeißerfilet mit Salbei und Bacon auf einem Ragout von Coco-Bohnen sollten auf edle Weise helfen, dass beim Tanzen nicht zu viele Kalorien verloren gingen. Die konnten die Gäste auch flüssig zu sich nehmen, zum Beispiel an der Jägermeister-Bar oder im Rahmen einer Weinverkostung des Gutes Jean Buscher.

Müllers größter Wunsch klang sehr reell: „Dass die Leute mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und mit dem Eindruck, für ihr Geld eine wirklich gute Leistung bekommen zu haben.“ Zu den Extras beim renovierten ADAC-Ball zählte auch eine Beautylounge. Als Stargast kam Howard Carpendale. Auch etliche andere Prominente waren dabei, darunter Filmproduzent Artur Brauner, der frühere Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen, Moderator Klaus Bresser, Boxer Wladimir Klitschko, Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm, der Berliner BMW-Chef Hans-Reiner Schröder und Wirtschaftssenator Harald Wolf.

Der neue ADAC-Chef Walter Müller kam zusammen mit Joachim Dudenhausen, dem für Kinder zuständigen Ärztlichen Leiter bei der Charité, mit dem Tandem aufs Parkett gefahren. Die beiden stellten eine neue Charity-Aktion vor. Der ADAC wird künftig Storchenpatenschaften für die jährlich rund 6000 in der Charité geborenen Kinder übernehmen. Die Aktion „Storchentaxi“ wurde aus Anlass des Balles aus der Taufe gehoben. Künftig sollen Mütter, die in der Charité entbunden haben, mit einem Wagen nach Hause chauffiert werden. Mit dabei ist eine ADAC-Sicherheitsexpertin, die genau erklärt und vorführt, wie man Babys sicher im Auto mitnehmen kann.

Nach der Präsentation des Storchentaxis erzählte Wladimir Klitschko, wie er aufgeklärt wurde: „Meine Eltern haben mir erzählt, sie hätten mich im Garten im Kohl gefunden. Und meinen Bruder gleich daneben.“ 

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