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Architektur : Pediküre für den Fernsehturm

Der Bereich um den Sockel des Berliner Fernsehturms wird umgestaltet – damit er nicht mehr nur den Trinkern gefällt.

Stefan Jacobs
Fernsehturm
Freier Blick. So soll der Fuß des Fernsehturms zu sehen sein. -Simulation: Levin Monsigny

Der Fernsehturm mag mit seinen 368 Metern Berlins größter Hin- und Runtergucker sein, aber er hat ein Problem. Man könnte es „Fußpilz“ nennen, aber die Sache ist, nun ja, vielschichtiger. Fachleute sprechen von einem „Unort“ – und meinen damit die nach der Wende am Fuße des Turms gebauten Buden ebenso wie die kreuz und quer zugeparkte Panoramastraße sowie den Wildwuchs, der mangels Pflege aus allen Kübeln quillt. Dunkel, unübersichtlich, muffig. Hier geht nur hin, wer muss. Insbesondere, wer dringend mal muss, weil beispielsweise das zuvor auf einer der umstehenden Bänke getrunkene Bier wieder rauswill.

Das alles soll sich ändern. Ab dem Herbst wird der Bereich zwischen Bahnhofsausgang, Marienkirche und Karl- Liebknecht-Straße entrümpelt und aufgehübscht. Die Landschaftsarchitektin Martina Levin, deren Büro vom Bezirksamt Mitte in Abstimmung mit den Anrainern ausgewählt wurde, beschreibt das Vorhaben: Zunächst sollen einige der Turmfuß-Buden verschwinden und die „Autobahnbegrünung“ so weit gestutzt werden, dass der Ort wieder übersichtlich wird. So übersichtlich, dass ihn die chronischen Biertrinker nicht mehr mögen und sich stattdessen jedermann gern auf den neuen Betoneinfassungen niederlässt. „Positive Verdrängung“ nennt Levin das – und kündigt den Einsatz von Wunderwaffen gegen ein weiteres Ärgernis an: Kaugummiflecken, wie sie beispielsweise den nahen Alex verschandeln. „Es gibt viele Anbieter aus der Betonindustrie, die sich diesem Problem gestellt haben.“ Drei davon sollen ein halbes Jahr lang getestet werden; sogar eine teflonbeschichtete „Musterfläche“ ist dabei. Geordneter Bierausschank werde durch einen der Turmsockel-Mieter gesichert; Kinder und Jugendliche können sich auf einer Kautschuk-Sportfläche austoben. Weniger Platz gibt es für die Autos, die statt auf der Panoramastraße künftig im Parkhaus der Wohnungsbaugesellschaft Mitte an der Grunerstraße bleiben sollen. Und damit das Areal zur Karl-Liebknecht-Straße hin nicht mehr so verläppert, soll eine Reihe Linden die Straße mit ihrem überbreiten Gehweg optisch von der Fußgängerzone trennen.

Nach Auskunft von Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zunächst 500 000 Euro bereit. Hinzu soll Geld für neue Laternen kommen, damit der Platz auch nachts strahlt. Verbessert hat sich die Ausgangslage nach Ansicht Gothes bereits vorab: Dank des 2008 verhängten Alkoholverbots samt regelmäßiger Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei seien die Trinkgelage von Jugendlichen deutlich seltener geworden. Bei den nach wie vor präsenten Punks mit ihren frei laufenden XXL-Hunden dagegen ist positive Verdrängung gefragt.Stefan Jacobs

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