Ausstellung : Ein Herz, doch keine Krone

Zum 80. Geburtstag von Audrey Hepburn gibt es ab Freitag eine Ausstellung in der künftigen U-Bahnstation Hauptbahnhof. In elf Zeit- und Themenbereichen werden das Privatleben der Schauspielerin, ihre Laufbahn und ihr Engagement für Kinder in Entwicklungsländern vorgestellt.

Berlin scheint die Oscars momentan anzuziehen wie Honig die Bienen. Gerade erst die Ehrung für Regisseur Jochen Alexander Freydank, dessen Trophäe dem Blick der Öffentlichkeit aber weitgehend entzogen ist, und nun, freigegeben zur täglichen Bewunderung, die Goldjungen, die Audrey Hepburn zugesprochen wurden: der von 1953 für „Ein Herz und eine Krone“ und der von 1993, ein Ehrenoscar für ihre humanitäre Arbeit, posthum verliehen. Die Statuetten sind der glänzende Mittelpunkt einer Ausstellung zum 80. Geburtstag Audrey Hepburns am 4. Mai, die ab Freitag in der künftigen U-Bahnstation Hauptbahnhof zu sehen ist. In elf Zeit- und Themenbereichen werden das Privatleben der Schauspielerin, ihre Laufbahn und ihr Engagement für Kinder in Entwicklungsländern vorgestellt. Über 1200 Stücke sind zu sehen, darunter die Filmkleider von Hubert de Givenchy und anderen Modeschöpfern, eine Vespa, auf der sie und Gregory Peck durch Rom sausten, weiter Schmuck, Briefe und vieles mehr.

Die Ausstellung, die mit Erfolg bereits in Japan zu sehen war, wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Sean H. Ferrer, ihrem Sohn aus der Ehe mit Mel Ferrer, vorgestellt. Dieser hatte nach ihrem Krebstod 1993 mit seinem Halbbruder Luca Dotti, Sohn aus ihrer zweiten Ehe, den Audrey Hepburn Children’s Fund gegründet, als Fortsetzung ihrer humanitären Arbeit, in der sie eine zweite Karriere gefunden habe, wie Ferrer gestern sagte: „Diese Karriere ist zu einem großartigen Vermächtnis geworden.“ So kommt auch der Erlös der Ausstellung der Kinderhilfsorganisation Unicef zugute. ac

„timeless audrey“, U-Bahnstation Hauptbahnhof, 13. März bis 10. Mai, täglich 9 bis 19 Uhr, 9 Euro (erm. 6 Euro). Infos unter www.timeless-audrey.de

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