Ausstellungen : Hepburn-Ausstellung feiert in Berlin Europapremiere

Nach 18 Monaten in Japan feiert die Audrey Hepburn-Ausstellung in Berlin Premiere. Mehr als 1200 Exponate, darunter Hochzeitskleider, Briefe und die Vespa der Oscar-Preisträgerin, können Fans ab Donnerstag bestaunen.

Audrey Hepburn-Ausstellung
Der Sohn der Hollywood-Schauspielerin Audrey Hepburn, Sean Ferrer, in Berlin neben einem Foto seiner Mutter. -Foto: dpa

BerlinHollywoodstar, Mode-Ikone, Wohltäterin: Zu Lebzeiten glänzte Audrey Hepburn auf vielen Bühnen. Davon können sich Besucher im noch nicht eröffneten U-Bahnhof Hauptbahnhof von diesem Donnerstag an überzeugen. Dort erzählen dann mehr als 1200 Exponate die Lebensgeschichte der Oscar-Gewinnerin. Der Erlös der Ausstellung "timeless audrey" soll weltweit misshandelten Kindern helfen und sie in Schulen bringen.

Hepburn ("Frühstück bei Tiffany") wäre am 4. Mai dieses Jahres 80 Jahre geworden. Neben ihren vielen Filmen und eigenem Modestil war die schlanke Schönheit auch durch ihre Arbeit als UNICEF- Sonderbotschafterin bekannt. Nach ihrem Krebs-Tod 1993 gründeten ihre Söhne Sean H. Ferrer und Luca Dotti den "Audrey Hepburn Children's Fund", um Hepburns Arbeit für arme Kinder auf der Welt fortzuführen.

Oscars und Hochzeitskleider

In ihrem humanitären Schaffen in Lateinamerika, Afrika und Asien, habe seine Mutter eine zweite Karriere gefunden, sagte Ferrer am Dienstag. "Diese Karriere ist zu einem großartigen Vermächtnis geworden." Zusammen mit seiner Frau Giovanna Gregori trug Ferrer mehr als 1200 Ausstellungsstücke aus dem Leben Hepburns zusammen. Darunter sind ihre Oscars, ihre Vespa, Hochzeitskleider, persönliche Briefe und Heimvideos. Sie werden in elf verschiedenen "Zimmern ihres Lebens" nach Themen wie "Audrey, der Star" sortiert.

Nach 18 Monaten in Japan kommt die Ausstellung erstmals nach Europa. Hepburn-Fans können sie bis zum 10. Mai täglich von 9. bis 19. Uhr besuchen. Der Reinerlös fliest neben dem "Children's Fund" auch an ein Uincef-Bildungsprogramm und karitative Einrichtungen in Berlin. (yr/dpa)

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