Berliner Presseball : Ein bisschen Tanz muss ein

Der Berliner Presseball ist einer der ältesten Bälle der Welt. Schon zum 110. Mal lud er aufs Tanzparkett. Zu den Gästen war Berliner Prominenz - und Roberto Blanco.

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Gut gelaunt. Roberto Blanco mit Freundin Luzandra Strassburg.Foto: Davids

„Sie haben die Wahl“. lautete, passend zum Megawahljahr, das Motto des 110. Berliner Presseballs. 18 Schülerinnen und Schüler der berühmten Internatsschule Schloss Salem durften den Ball im Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße als Debütantenpaare gestern Abend mit einem Walzer eröffnen. Rund 1500 Gäste ließen sich unterhalten von der BigBand des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und anderen Entertainern. Veranstalter Andreas Dorfmann und seine Partnerin Marina Schill betonten stolz, dass es sich um den ältesten Ball der Welt handele. Tanzpausen verbrachten die Gäste an den Büfetts, an denen auch Spezialitäten aus der Molekularküche dargeboten wurden, oder in einem Bereich, den die Spielbank Berlin bespielte. Ambulanter Tanzunterricht und eine Beautylounge zeigten, dass es für die Vorbereitung auf den Presseball nie zu spät ist.

Auf der Tanzfläche zeigten sich Boxweltmeister im Mittelgewicht Arthur Abraham, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Walter Momper und seine Frau Anne, Bischof Wolfgang Huber und seine Frau Kara. Auch Sänger Roberto Blanco und Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner waren unter den prominenten Gästen. Das Wachsfigurenkabinett hatte die Angela-Merkel-Figur vorbeigeschickt, wohl als kleines Augenzwinkern Richtung Bundespresseball, wo man Jahr für Jahr vergeblich auf das Erscheinen der Kanzlerin hofft. Auch eine Tombola und die Versteigerung eines Buddybären standen auf dem Programm. Mit dem Erlös der Auktion soll die 12-jährige Charlyn unterstützt werden, die durch eine Briefbombe ihres Onkels am Arm schwer verletzt worden war. (Tsp)

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