Stadtleben : Beste britische Wünsche für Löws Männer

Nach zwanzig Jahren stießen der britische Botschafter Sir Michael Arthur und seine Frau Lady Plaxy Arthur zum ersten Mal wieder in Deutschland auf den Geburtstag der Queen an. Für die beiden ist das auch ein Zeichen der besonderen Liebe zu diesem Land. Deutschland sei das einzige Land, in dem sie schon zum zweiten Mal stationiert seien, rief er den Gästen zu, die auf dem makellos britischen Rasen der Grunewalder Residenz des Botschafters am Dienstagabend „Queen’s Birthday“ feierten. Große Reden sind dabei nicht vorgesehen. Nach einem jazzigen Auftakt gab’s zunächst den Toast auf den Bundespräsidenten, dann den auf die Queen, der vorsieht, dass alle das Glas erheben und im Chor „The Queen!“ rufen. Für Einsteiger in die royalen Gebräuche erinnerte der Botschafter in fließendem Deutsch daran, dass Elisabeth II. 82 Jahre alt geworden ist. Das war eigentlich schon am 21. April, aber die Feier findet traditionell im Juni statt, weil dann die Chancen besser stehen, dass der Rasen trocken bleibt. Im Zusammenhang mit den 55 Thronjahren der Königin betonte der Botschafter auch, dass sich vieles verändert habe in seinem Land. „Wir sind gute Europäer geworden“. Dass die Engländer beim derzeit wichtigsten europäischen Ereignis nicht dabei sind, nannte er schlicht „Pech“. Und nahm das großherzig zum Anlass, der deutschen Fußballmannschaft die besten Wünsche zu übermitteln. Zum Queen’s Birthday gehören Erdbeeren mit Sahne und Pimm’s-Cocktails und in Berlin Erinnerungen an die Zeit der Alliierten, da regelmäßig Mitglieder der Königsfamilie angereist kamen, um feierliche Paraden abzunehmen. Unter den Gästen waren auch etliche, die zu solchen Gesprächen hübsche Anekdoten beisteuern können, wie die langjährige Protokollchefin des Berliner Senats, Botschafterin a.D. Anna-Margareta Peters zum Beispiel, der Protokollchef im Bundespräsidialamt, Martin Löer, und Walter und Anne Momper. Bi

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