Deutsch-Türkisches Fußballfest : Fanmeile ohne Döner

Auf der Fanmeile wird es auch zum deutsch-türkischen Fußballfest keinen Döner zu kaufen geben. Der Aufwand sei einfach zu groß, erklären die Veranstalter. Die Fans müssen sich mit anderen Spezialitäten trösten.

fanmeile Foto: AFP
Fanmeile in Berlin. Einen Dönerstand suchen die Fußballfans hier vergeblich. -Foto: AFP

BerlinAm Mittwoch steigt das deutsch-türkische Fußballfest, doch auf einen Döner müssen die Besucher der Fanmeile verzichten. Das liegt nicht etwa daran, dass der Veranstalter etwas gegen Döner hätte. Schuld ist vielmehr die Berliner "Hygieneverordnung", auch als "Hackfleischverordnung" bekannt. Diese besagt, dass auf der Meile nur vorgegarte Fleischspeisen verkauft werden dürfen, da die Vorschriften für Frischfleisch zu umfangreich sind. Das Hauptproblem ist die lückenlose Kühlkette, die bei anfälligem Frischfleisch in jedem Fall gegeben sein muss.

Doch auch weitere Vorschriften erschweren den Aufbau eines Dönerstandes auf der Meile. Der Spieß müsste mit Trennwänden nach außen abgesichert werden, doch dieses ist angesichts der großen Hitze für den Verkäufer kaum auszuhalten. Wer die Wände jedoch weglässt, bekommt keine Genehmigung. "Der Aufwand für Dönerstände ist einfach zu groß", sagt denn auch eine Sprecherin des Veranstalters. Doch sie verspricht, neben der obligatorischen Currywurst, Grillfleisch und Chinanudeln gebe es auf der Fanmeile jedoch auch viele andere türkische Spezialitäten. (jg)

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