Einzelhandel : Wer braucht längeres Einkaufen?

Seit einem Dreivierteljahr hat Berlin sein Ladenschlussgesetz weitgehend liberalisiert. Am Anfang probierten es viele Geschäfte mit Öffnungszeiten bis nach Mitternacht - hielten aber nicht lange durch. Was tun Sie als Konsument?

lange öffnungszeiten
Bild aus längeren Zeiten: Inzwischen haben die meisten Einkaufszentren nur noch bis 21 Uhr geöffnet. -Foto: ddp

BerlinVor allem große Einkaufszentren oder der Buchhändler Dussmann begingen die liberalisierten Ladenöffnungszeiten groß mit Nonstop-Verkaufsnächten. Allerdings zeichnete sich schnell ab, dass das Angebot größer war als die Nachfrage. Inzwischen haben die meisten Geschäfte wieder zurückgerudert und ihre Öffnungszeiten nur an ausgewählten Wochentagen verlängert.

Die Potsdamer Platz Arkaden zum Beispiel waren zwischendurch an freitags und sonnabends bis um 24 Uhr geöffnet. Später wurde daraus 22 Uhr, inzwischen ist man wieder bei einer leicht verlängerten Öffnungszeit von 21 Uhr angelangt - jeden Tag. Ein Ausreißer ist der Discounter Penny, der täglich bis 22 Uhr offen ist. Besonders stark scheint das Angebot in Wohngegenden aber nicht angenommen zu werden.

Was finden Sie: Haben die veränderten Ladenöffnungszeiten Ihr Einkaufsverhalten verändert? Schreiben Sie uns Ihre Meinung als Kommentar unter diesen Artikel. (mhz)

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