Stadtleben : Familientreffen mit Meisterköchen

Eine Veranstaltung, bei der Klaus Wowereit, Jörg Schönbohm und Harald Wolf Stammgäste sind, und bei der noch rund 300 weitere Hoch- und Wohlmögende alljährlich mit Lust am Essen und Plaudern erscheinen – die kann nicht ganz verkehrt sein. Die elfte Ausgabe der Gala „Berliner Meisterköche“ im Ballsaal des Hotels Intercontinental glich schon fast einem Familientreffen, angeleitet von Rolf Eckrodt, dem Chef der „Berlin Partner“, die die Gala seit Anfang an veranstalten. Der Reiz des Neuen lag in der Person der von einer Journalisten-Jury ausgezeichneten Köche, die diesmal zusammen mit Küchen-Hausherr Thomas Kammeier das Menü unter sich ausmachten: Bobby Bräuer vom Brandenburger Hof als Berliner Meisterkoch 2007, Alexander Dressel (Bayrisches Haus, Potsdam), der als Brandenburger Meisterkoch ausgezeichnet wurde, und Stefan Hartmann (Hartmanns) als „Aufsteiger des Jahres“. Die Aufsicht über die begleitenden Weine lag in den Händen des von der Jury gepriesenen Sommeliers Arno Steguweit (Hotel Regent), und der Titel „Maître des Jahres“ blieb im Haus: Er fiel an Olaf Rode, den Restaurantleiter des „Hugos“. Das gestraffte Programm ließ den Gästen viel Zeit zum anschließenden Netzwerken in der vom Ballsaal abgetrennten Lounge. Dort bestätigte sich weit nach Mitternacht wieder einmal die Lebensregel der kulinarischen Branche: Die Letzten sind immer die Köche. bm

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