Finanzspritze : Geld für marode Gedächtniskirche

Überraschend gibt es Geld aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Ist die Sanierung des maroden Turms gesichert?

Cay Dobberke

Eine frohe Nachricht erreichte gestern Pfarrer Martin Germer von der Gemeinde der Kaiser-Wilhelm–Gedächtniskirche: Die Sanierung des alten Kirchturms scheint gesichert. Am Mittwoch hat der Haushaltsausschuss des Bundestags 994 300 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz bewilligt, wie die Abgeordnete Petra Merkel (SPD), Mitglied des Ausschusses, und die auf Kulturpolitik spezialisierte Abgeordnete Monika Grütters (CDU) mitteilten.

Der Zuschuss „ist ein wunderbares Signal zur Weihnachtszeit und zum Ende des ersten Jahres unserer Spendenkampagne“, freute sich Germer. 4,2 Millionen Euro seien nötig, um den Verfall der Turmruine zu stoppen. Die eigene Spendenaktion habe 650 000 Euro eingebracht, 250 000 Euro steuere die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bei. Eine Million Euro zahlt die Lottostiftung. Und für 2009 hat die Stadtentwicklungsbehörde 1,5 Millionen Euro avisiert, auch wenn darüber noch nicht entschieden ist. Im Idealfall könnten also 4,34 Millionen Euro zusammenkommen. Damit wären die Gesamtkosten auf jeden Fall gedeckt.

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