Stadtleben : Flamenco vor Ruinen

Die Flamenco-Gruppe Antioquia sucht sich für ihre Tanzaufführungen zerstörte oder halb verwüstete Kulissen aus. Im März zeigten die neun Tänzer ihre Show in der kolumbianischen Stadt Armero, die Mitte der 80er bei einem Vulkanausbruch mit Schlamm und Asche bedeckt wurde; noch heute sieht man Spuren. Ab diesem Freitag tanzen Juana Ramirez und ihr Ensemble nun drei Abende hintereinander vor einer anderen schwer mitgenommenen Stätte: den Resten des kaum noch zu erkennenden Palasts der Republik. „Der Abriss schafft Emotionen“, sagt Ramirez, „und Flamenco hat die Sensibilität, diese Emotionen auszudrücken“. Beginn ist jeweils um 21.30 Uhr, der Eintritt kostet sechs Euro. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.antioquia.at. sel

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