Formel-1-Weltmeister : Vettel fährt eine Ehrenrunde über die Straße des 17. Juni

Der frisch gebackene Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel dreht am Samstag mit seinem 750-PS-Wagen eine Ehrenrunde am Brandenburger Tor. Aber: Auch für den Rennfahrer gilt das Tempolimit von 50 km/h.

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Strahlender Sieger: Der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel kommt nach Berlin.
Strahlender Sieger: Der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel kommt nach Berlin.Foto: dpa

Die Piste ist präpariert: Der Asphalt vor dem Brandenburger Tor ist noch recht frisch und ohne fiese Spurrillen, da sollte sich Sebastian Vettel wohlfühlen. Am Sonnabend rollt der neue Formel-1-Weltmeister über die Straße des 17. Juni. Es sei schon vor vielen Monaten sein Traum gewesen, einmal durch Berlin zu düsen, ließ Vettel mitteilen, jetzt "werden wir Berlin rocken". Gut, auch der Rennfahrer wird sich brav an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Stundenkilometern halten müssen, was bestimmt nicht ganz einfach sein wird in so einem 750 PS starken Wagen. Allerdings fällt bekanntlich in diesen Tagen Schnee, da wird der Mann sicherlich etwas langsamer durch den Matsch rollen – ganz billig wäre ein Blechschaden mit dem Millionen-Gefährt schließlich nicht. Erwartet wird Vettel zwischen 12 und 14 Uhr zwischen Brandenburger Tor und Yitzhak-Rabin-Straße. Dann sind auch Interviews, eine Fahrerparade und Stunts geplant, der Eintritt ist frei. "Die Reifen werden qualmen", tönen sie im Rennstall – mal sehen, ob das Ordnungsamt da mitspielt und die Gummispuren auf dem Asphalt wirklich übersieht. Vettel kommt nicht allein, sondern mit Smudo von den Fantastischen Vier, der ja erst am Montagabend in der O2-World mit seiner Band auftrat. Der Musiker mag es übrigens auch recht schnell, allerdings ein paar Meter höher. Der Hobbypilot, der sich einst auch für die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof einsetzte, reist oft mit seiner Beechcraft Bonanza nach Berlin. Auf der Straße des 17. Juni wird er am Sonnabend allerdings nicht landen. Man muss ja nicht gleich alles genehmigen.

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