FREIZEITGESPRÄCH : Bis die Federn fliegen

Das wird ein schön schräger Abend heute in der Bar 25, Holzmarktstraße 25, in Friedrichshain. Um 23 Uhr startet hier nämlich die Kissenschlacht für ein freies Tibet. Schauspieler wie Meret Becker, Oktay Özdemir oder Anna Brüggemann hauen sich die Polster um die Ohren und eine Jury aus Regisseuren entscheidet, wer gewinnt. Livemusik und Party ist sowieso und die 10 Euro Eintritt gehen an die Tibet-Initiative, sagt Veranstalter Georg Georgi.

Ist die Aktion wirklich ernst gemeint?

Klar! Mir als Ex-DDR-Bürger liegen unterdrückte Minderheiten am Herzen. Das ist Protest, der Spaß macht. Kissenschlachten machen wir schon länger, aber so eine zum ersten Mal. Und die Idee, den unterdrückten Tibetern so Öffentlichkeit zu verschaffen, fanden die mitkämpfenden Schauspieler gleich klasse.

Wie funktioniert die Show?

16 Teams kämpfen je eine Minute und fliegen im KO-System raus.

Partypeople oder Politaktivisten - wer soll zugucken kommen?

Alle. Leute, die sich aktuell für Asien interessieren und die, die kindlichen Spaß an Kissenschlachten haben.

Ihr Tipp für die, denen der fehlt?

Bei dem Wetter kenne ich nur einen Club und der heißt: Draußen! Draußen bloß nicht drinnen sein. gba

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