GMF TRIFFT WEEK-END : Vom Haus des Reisens zum Haus der Partys

DIE PARTYMACHER

Der Amerikaner Bob Young gehörte kurz vor dem Mauerfall zu den Gründern des 90 Grad in der Schöneberger Dennewitzstraße. Mit der heutigen Schickimicki-Disco hat der Diplom- Betriebswirt allerdings nichts mehr am Hut: „Nicht meine Szene.“ Auch die Week-End-Betreiber Marcus Trojan und Oskar Melzer sind schon seit Jahren in der Berliner Club- und Partyszene aktiv. Melzer betrieb unter anderem die Galerie „ffwd“ sowie den Pogo-Club in der Auguststraße in Mitte. Bevor er mit dem studierten Kommunikationswirt Trojan vor drei Jahren das Week-End eröffnete, veranstaltete er im Pax an der Brunnenstraße die F.U.N.-Partys.

DAS GMF

Im Jahr 1996 als schwules Pendant zum legendären WMF gegründet, hat es die ursprüngliche Partyreihe, die nach dem Gründungsort im WMF-Haus an der Leipziger Straße benannt worden war, um Jahre überlebt. Das „G“ in GMF steht für „gay“.

DAS GEBÄUDE

Der Plattenbau am Alex hieß zu DDR-Zeiten „Haus des Reisens“. Hier hatte unter anderem die DDR-Fluggesellschaft Interflug ihre Büros. Nach der Wende zog kurzzeitig der ADAC ein. Heute steht das Gebäude weitgehend leer – bis auf die Party-Etagen und das Erdgeschoss. Hier residierte einst der Club „Stern Radio“, der im Frühsommer aufgab. ling/hey

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