Stadtleben : Gulasch und Furioso Neue Karte und neues Programm im Wintergarten

„Gulasch nach Hausfrauen Art“ und „Kartoffelsuppe nach Brandenburger Art“ hat neuerdings tagsüber das Wintergarten Varieté im Angebot. Abends wird dort „Furioso“ präsentiert – so heißt die neue Show in der Potsdamer Straße (Kartentelefon: 2500 8888), die am 19. Oktober Premiere hat. Zur Information über die darin gebotenen „Classical Varieté Extravaganza“ und andere Neuigkeiten wurde man gestern im Doppelpack von den neuen Inhabern Georg Strecker und Frank Reinhardt begrüßt.

Ersterer ist vor allem für die im Haus gebotene Varieté-Kost zuständig – wer diese nicht abends genießen möchte, kann sich ab sofort wieder mittwochs um 16 Uhr und sonntags um 15 Uhr „Varieté zum Tee“ kredenzen lassen – für 19 Euro auf allen Plätzen.

„Zimt und Zauber“ mit den kleinen Artisten des Marzahner Kinderzirkus Springling gehört auch wieder zum vorweihnachtlichen Varieté-Menü – mit der Premiere der 11. Auflage am 4. November werden in diesem Jahr gleichzeitig die 18. Berliner Märchentage eröffnet.

Werden die Kleinen zu „Zimt und Zauber“ anlässlich des 100. Geburtstages von Astrid Lindgren unter dem Motto „Varieté Kunterbunt“ eingeladen, so können die Großen in der neuen Show „Furioso“ auf eine fantastisch-artistische Reise zu bekannten Werken klassischer Musik gehen.

Ausgesucht und inszeniert hat das Christoph Hagel. Der Pianist und Assistent von Dietrich Fischer-Dieskau und Gründer des Berliner Kammerorchesters übernahm gestern routiniert die Regie, nachdem er mit den beiden Chefs fürs „Kuschelfoto“ postiert hatte. Ukrainische Muskelmänner, die zu Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ Hand-auf- Hand turnen, eine Finnin, die sich zu Saint-Saëns „Dalila“ nach Art chinesischer Artisten verrenkt und eine Brasilianerin, die am Luftring zu Bizets „Habanera“ tanzt, gehören zu den „Furioso“, die Hagel gestern ankündigte. hema

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