Stadtleben : Horst Köhler erhält goldenes Huhn

Dass die dümmsten Bauern nicht immer nur die dicksten Kartoffeln ernten, sondern manchmal auch die besten Moderatorinnen bekommen, stellte gestern Abend RTL-Moderator Peter Kloeppel erfreut fest, als er seiner Kollegin Inka Bause für ihre Sendung "Bauer sucht Frau" die „Goldene Henne“ in der Kategorie „Beliebteste Moderation“ überreichen durfte. Zum vierzehnten Mal wurde Deutschlands wichtigster Publikumspreis gestern im Friedrichstadtpalast vergeben, mit dem an die 1991 verstorbene Berliner Entertainerin Helga „Henne“ Hahnemann erinnert werden soll. Vorab hatten mehr als 1000 Leser der „Superillu“ und Zuschauer des MDR über ihre Lieblinge aus Musik, Film und Fernsehen abgestimmt. Prominente wie Maren Gilzer, Regina Halmich, Axel Schulz, Wolfgang Tiefensee, Jenny Elvers-Elbertzhagen und Ruth Moschner waren gekommen, um den insgesamt 48 Nominierten Glück zu wünschen. Alle Hände voll zu tun hatte dabei Helene Fischer: War sie im vergangenen Jahr noch als „Aufsteigerin des Jahres“ ausgezeichnet worden, moderierte sie jetzt die Gala. Im lila Kleid war Eiskunstläuferin Aljona Sawtschenko mit ihrem Partner Robin Szolkowya auf die Bühne getreten, wo sie als beliebteste Sportler ausgezeichnet wurden. Während sich die beiden auf die kommende Saison vorbereiten, genießt Schwimmerin Britta Steffen gerade ihren Erfolg. Die zweifache Olympia-Goldmedaillengewinnerin kam extra zwei Tage früher aus ihrem Mexiko-Urlaub zurück, um die „Goldene Ehren-Henne“ entgegen zu nehmen. Als Gloria Gaynor ihren Hit „I will survive“ sang, dürften selbst die Füße von Bundespräsident Horst Köhler mitgewippt haben. Für seine Verdienste um das Zusammenwachsen von Ost und West erhielt er die „Goldene Henne“, die er allen Menschen widmete, die sich dafür einsetzen, dass das wiedervereinigte Deutschland noch enger zusammenwächst.Und am Schluss gab es noch eine „Henne“ für das Lebenswerk – für den Entertainer Udo Jürgens. sop

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