Stadtleben : In acht Kapiteln um die Welt

Filipinos mögen keinen Labskaus. Zumindest nicht die Besatzung der Flaminia. Auf diesem Containerschiff ist Journalist Henning Sußebach von Indien nach China gereist – auf der Suche nach der Globalisierung. Aus der Schiffsfahrt wurde ein Kapitel des Buches „In 81 Tagen um die Welt“ (Berliner Taschenbuch Verlag, 164 Seiten, 8,90 Euro). Sieben weitere Kapitel füllten andere Reporter der Wochenzeitung „Die Zeit“. Am Dienstagabend erreichten drei der Autoren die allerletzte Etappe ihrer Weltreise: Im Münzsalon in Mitte stellten Stefan Willeke, Jana Simon und Henning Sußebach das Buch vor. Sußebach las von Piraten und der zweigeteilten Mannschaft des Frachters: 16 Filipinos, sechs Deutsche. Die bestimmen, was gegessen wird. Der philippinische Koch möchte irgendwann ein Restaurant in Manila eröffnen. „Aber er fürchtet, dass er nicht mehr philippinisch kochen kann, nach elf Jahren Kohlroulade, Bohnensuppe, Sauerkraut“, las Sußebach. Zur Lesung gab es Kürbissuppe. Ob Filipinos die wohl mögen? dma

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