Interview : „Madonna hat ganz normal aus unserer Speisekarte bestellt“

Die Queen of Pop bestellte im Entrecôte in der Schützenstraße unter anderem Namen einen Tisch. Dann kam sie mit drei Begleitern.

Tomas Frede
Madonnas Wirt: Thomas Frede ist Chef vom Entrecote. -Foto: Promo

Herr Frede, Dienstagabend hatten Sie einen berühmten Gast im Restaurant: Madonna. Eigentlich heißt es, sie esse nur koscher und bringe ihren eigenen Koch mit. Was hat sie denn im Entrecôte bestellt?

Madonna hat keinen Koch mitgebracht, sondern ganz normal aus unserer Speisekarte bestellt. Sie hat einen Friséesalat mit gratiniertem Ziegenkäse und anschließend eine Seezunge gegessen. Dazu trank sie einen französischen Rotwein, einen Châteauneuf-du-Pape, vom Château La Nerthe. Während des Essens war die Stimmung sehr gut und ausgelassen. Madonna war entspannt und nett und hat viel gelacht. Drei Herren haben sie begleitet.

Hat die Queen of Pop ihren Besuch vorher angekündigt, oder stand sie am Dienstagabend einfach so vor der Tür?

Ein paar Tage zuvor hat sie einen Tisch reservieren lassen, allerdings unter anderem Namen. Wir wussten hier also nicht, dass Madonna hinter der Reservierung steckt. Als wir sie dann sahen, haben wir uns natürlich wahnsinnig gefreut. Andererseits: Wir sind hier an berühmte Gäste gewöhnt. So kam die Schauspielerin Maria Furtwängler vor der Preisverleihung zur Goldenen Kamera hier vorbei.

Es gab also wirklich keine speziellen Vorbereitungen oder besondere Bedienung für den Besuch?

Nein. Sie bekam einen schönen Tisch zwischen all den anderen Gästen. Nebenan saß zum Beispiel Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Das war aber reiner Zufall. Was die Bedienung angeht: Wir bekommen, wie gesagt, oft Besuch von berühmten Leuten und machen in der Bedienung von ihnen keinen Unterschied zu unseren anderen Gästen.

Wollten nicht gleich alle Ihre Mitarbeiter ein Autogramm?

Da hat es wohl eine Anfrage gegeben. Allerdings sagte einer ihrer Begleiter, dass Madonna heute keine Autogramme gibt. Sie war eben ganz privat bei uns und sah, ehrlich gesagt, sehr gut, ganz normal und gar nicht gestylt aus. Wie andere junge Frauen auch.

Das Gespräch führte Katja Reimann

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