Italienische Botschaft : Promi-Dinner für den guten Zweck

So fangen internationale Netzwerke an. Was kann man tun, um der sexuellen Ausbeutung von Kindern entgegenzuwirken? Diese Frage stand am Donnerstag im Mittelpunkt eines Mittagessens in der Italienischen Botschaft.

Die Teilnehmer, darunter die ehemalige Kindersklavin Somaly Mam, die heute eine Stiftung für missbrauchte Kinder in Kambodscha leitet, die Gründerin der internationalen Organisation „Innocence in Danger“ gegen Missbrauch im Internet, Homayra Sellier, deren deutsche Präsidentin Stephanie zu Guttenberg und der Kinderchirurg Sylvester von Bismarck. „Wir arbeiten alle für die gleiche Sache“, sagte Somaly Mam. Gemeinsam überlegte die Runde, wie man Synergieeffekte mit anderen Organisationen weltweit schaffen kann und wie man den Zugang betroffener Kinder zu Organisationen wie „Innocence in Danger“ vereinfachen kann. Stephanie von Guttenberg glaubt, dass Aufdrucke auf Milch- oder Arzneimittelpackungen mit entsprechenden Internet-Hinweisen helfen könnten. Gastgeber Antonio Puri Purini, seit 1999 engagiert, riet dazu, neue Unterstützer aus den jeweils eigenen Netzwerken zu rekrutieren. Auch die Tourismus-Industrie soll in den Kampf stärker eingebunden werden, denn der weltweite Sklavenhandel mit Kindern wird auch durch Mangel an Mut befördert, dadurch, dass Menschen wegsehen, wo zu erkennen wäre, dass ein Erwachsener ein Kind sexuell missbraucht. Bi

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